Name |
Glutaminsäure |
E-Nr. |
E620 auch deklariert als Geschmacksverstärker |
Klassenanme |
Geschmacksverstärker
| E 355 - Adipinsäure
E 356 - Natriumadipat
E 357 - Kaliumadipat
E 508 - Kaliumchlorid
E 509 - Calciumchlorid
E 511 - Magnesiumchlorid
E 620 - Glutaminsäure
E 621 - Mononatriumglutamat
E 622 - Monokaliumglutamat
E 623 - Calciumdiglutamat |
E 624 - Monoammoniumglutamat
E 625 - Magnesiumdiglutamat
E 626 - Guanylsäure
E 627 - Dinatriumguanylat
E 628 - Dikaliumguanylat
E 629 - Calciumguanylat
E 630 - Inosinsäure
E 631 - Dinatriuminosinat
E 632 - Dikaliuminosinat
E 633 - Calciuminosinat |
E 634 - Calcium-5'-ribonucleotid
E 635 - Dinatrium-5'-ribonucleotid
E 640 - Glycin und dessen Natriumsalze
E 650 - Zinkacetat
E 950 - Acesulfam K
E 951 - Aspartam
E 957 - Thaumatin
E 959 - Neohesperidin DC
E 962 - Aspartam-Acesulfam-Salz |
|
Eigenschaften |
Geschmacksverstärker werden in industriell gefertigten Lebensmitteln wie Suppen, Soßen, Würzen, Fertiggerichten, Fleischprodukten, Gemüseerzeugnissen und Knabberartikeln verwendet. Sie helfen bei geschmacklich minderwertigen Rohstoffen oder aromaschädigenden Herstellungsverfahren Geschmacksverluste auszugleichen und damit bei der Herstellung Kosten einzusparen.
|
Herstellung |
Glutaminsäure kann tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein, aber auch gentechnisch hergestellt werden. Übliches Herstellungsverfahren ist durch chemische Synthese oder Fermentierung aus Bakterien, auch aus genetisch veränderten Bakterien.
|
Zulassung |
- für Lebensmittel zugelassen
|
Verwendung |
- Fertiggerichte
- Gemüsekonserven
- Wurstwaren
- Fleischprodukte
- Suppen
- Soßen
|
Sicherheit |
Als üblicher Nahrungsbestandteil werden Glutaminsäuren als gesundheitlich unbedenklich eingestuft.
Bedenken: Glutaminsäuren wirken appetitanregend. Zu häufiger Verzehr kann zu eine Änderung des Sättigungsempfindens führen und damit Fettleibigkeit auslösen.
Je nach Veranlagung stehen Glutaminsäuren auch in dem Verdacht, Allergien auszulösen.
Glutaminsäure wird auch mit dem so genannten "China-Syndrom" in Verbindung gebracht. Danach treten mitunter nach dem Verzehr Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit sowie Taubheit im Nacken auf.
ADI–Wert: 120 mg pro kg Körpergewicht |