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Gedanken zur WahlDieses Schreiben hat ein Leser nicht nur an mich, sondern auch an die Presse gerichtet. Die Bundesbürger stehen wieder einmal vor einer Wahl, dieses Mal in besonderer Weise, nämlich der Möglichkeit, zwischen Regen und Traufe zu wählen, denn was Rot-Grün bisher geboten und was Schwarz-Gelb sich zum Ziel gesetzt hat, ist die absolute Garantie dafür, daß sich - egal wer gewinnt - für das Volk alles nur zum Schlechteren hin entwickeln kann. Die Ursachen des Niedergangs auf breiter Front, nämlich die Kaputtsparideologie des Maastricher Diktats und der raubtierkapitalisischen Globalisierung in Verbindung mit der Spekulation mit Luft"werten", werden wie eine Art Gottesgebote als unumkehrbar bezeichnet. Beide Ideologien wurden jedoch von Menschen gemacht und alles was Menschen machen, kann man ändern, wenn erkennbar ist, daß es falsch ist. Aber davon ist unsere politische Klasse weit entfernt. Wir sind mittendrin in einer Machtergreifung des Großkapitals und die Politiker - egal welcher etablierten Couleur - sind dabei willige Erfüllungsgehilfen. Ziel ist es - unumkehrbar - einen internationalkapitalistischen Sozialismus zu installieren, wo ein im Verhältnis zum Volk kleiner Haufen alles beherrschen wollender Oligarchen sich reich und das Volk arm machen kann. Bezeichnend ist, was Frau Merkel - weitgehend ausgeblendet von der veröffentlichten Meinung - jüngst (anlässlich des 60.Jubiläums der Gründung der CDU) von sich gegeben hat: " ...denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit." Hört, hört! Würde ich als Beamter mich so äußern, würde ich mit Sicherheit Besuch vom Verfassungsschutz bekommen und hätte ein Disziplinarverfahren am Hals. Frau Merkel aber darf das ungestraft, ungeachtet des Artikels 20 GG! Herr vergib ihr nicht, denn sie weiß genau, was sie tut! Bezeichnend ist auch, was in der EU-Verfassung steht. Dort wird die Sozialbindung des Kapitals lt. Artikel 14 des Grundgesetzes ("Eigentum verpflichtet") völlig ignoriert. Dieses Papier trägt eindeutig die Handschrift von "big money", welches sich einen Freiraum schaffen will, Europa und die ganze Welt mit seinem Diktat zu "beglücken". Festgeschrieben ist auch, daß wer die EU-Verfassung kritisiert, bestraft werden soll. Wie war das doch gleich mit Geßlers Hut? Unsere "demokratischen" Parteien haben diesem totalitären Machwerk zu fast 100% zugestimmt, obwohl es auch in anderer Hinsicht eindeutig gegen das Grundgesetz verstößt und die nationale Souveränität der Bundesrepublik in weiten Teilen aufhebt. So soll Deutschland u.a. entgegen dem Grundgesetz verpflichtet werden, Angriffskriege (auch atomare!) im hegemonialen Interesse "unserer amerikanischen Freunde" mitzutragen. In diesem Zusammenhang ist sogar die Wiedereinführung der Todesstrafe vorgesehen. Hatten wir so was nicht schon einmal und werden dafür in alle Ewigkeit angeklagt? Widerstand ist Bürgerpflicht und Artikel 20 Abs. 4 GG gibt jedem Bürger das ausdrückliche Recht dazu! Wir können von Glück reden, daß die Franzosen und die Holländer diesem teuflischen Plan einen Riegel vorgeschoben und den Brüsseler Totalitaristen die Rote Karte gezeigt haben. Wir Deutschen, die wir mit Sicherheit genauso entschieden hätten, wurden gar nicht gefragt, obwohl angeblich "alle Macht vom Volke ausgeht". Glücklicherweise gibt es auch noch Leute wie Herrn Dr. Peter Gauweiler, welcher eine Verfassungsbeschwerde gegen die EU-Verfassung erhoben hat und dabei von Professor Schachtschneider, einem jener 4 Professoren, die seinerzeit gegen die Einführung des Euro geklagt haben, vertreten wird. Den Inhalt dieser Beschwerde kann man unter www.oer.wiso.uni-erlangen.de/Schriften/Dokumente-herunterladen/EU-Verf-Klage-aktuell.pdf nachlesen; er ist äußerst augenöffnend! Zusammenfassend kann man sich nun die Frage stellen, für welche der beiden zur Wahl stehenden Krankheiten wir uns entscheiden wollen. Oder werden sich beide letztendlich auf eine große, nämlich eine Große Koalition "reduzieren"? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Alternative? Ja: Neue Parteien braucht das Land, denn mit dem herrschenden Establishment ist im wahrsten Sinne des Wortes kein Staat mehr zu machen! Wichtigste Aufgabe ist es, das Gemeinwohl zu verteidigen. |