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Da ist beispielsweise Dr. Peter Kraljic von der Unternehmensberatung McKinsey, die nur Ahnung davon hat, wie man Arbeitsplätze vernichtet, sich aber noch nie in einem Unternehmen für die Schaffung von Arbeisplätzen eingesetzt hat. Für Dr. Jobst Fiedler von der Roland Berger Agentur gilt das auch. Hanns-Eberhard Schleyer als Spitzenfunktionär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks kann man in die Phalanx Henkel, Rogowski, Hundt etc. einreihen, die Leute, die für entschieden längere Arbeitszeiten bei gleichzeitger massiver Lohnsenkung eintreten und sich zusätzlich aus der paritätischen Beitragszahlung für die Sozialsysteme ausklinken möchten. Seit Schrempp bei DaimlerChrysler Vorstandsvorsitzender ist, wird dort soziales Engagement als Schimpfwort angesehen. Erst vor kurzer Zeit hat Schrempp gezeigt, dass er sich auf Erpressung besser versteht, als auf soziale Gestaltung. Trotzdem wurde Norbert Bensel aus dem Vorstand der DaimerChrysler Services in die Kommission berufen. Eggert Voscherau, Mitglied des Vorstandes der BASF AG und Heinz Fischer, Abteilungsleiter Personal Deutsche Bank AG sind für Besetzung einer Kommission zur Schaffung von Arbeitsplätzen so geeignet, wie ein Löwenrudel zur Bewachung einer Rinderherde. Prof. Dr. Günther Schmid gehört zu der Sorte Wissenschaftler, welche die Vorgaben von Lissabon (10 Jahresstrategie, Europa zur Weltgrößten und wichtigsten Wirtschaftszone zu machen) nicht nur unterstützen, sondern aktiv daran mitarbeiten. So schlecht hört sich das ja auch nicht an, aber schaut man hinter die Kulissen, ist es der Versuch, die GATS-Anforderungen der WTO im Wirtschaftsraum Europa noch zu übertrumpfen. In jedem Fall ist eine noch stärkere Ausbeutung der Drittweltländer mit diesen Zielen verbunden. Auch der massive Abbau von Sozialleistungen und Löhnen ist eines der Ziele. Prof. Dr. Werner Jann ist ein reiner Verwaltungswissenschaftler. Wer seine Einstellung kennen lernen will, muss nur dieses Interview lesen. Bezeichnend sind immer die Vergleiche mit den Nordischen Ländern. Das hört sich so an:Wir wollen doch die Erfolge von Schweden, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden adaptieren. Nie wird gesagt, wie die Erfolge dort aussehen. Der Thatcherismus hat die Wirtschaft in GB in Schwung gebracht, voll zu Lasten der Arbeitnehmer und ohne Vorteile für diese. In Schweden und Dänemark sind die Erfolge aufgrund hervorragender sozialer und steuerfinanzierter Konzepte so erfolgreich, die auch von einer wesentlich sozialer eingestellten Arbeitgeberschaft mitgetragen werden. Die nordischen Konzepte mit Hartz IV zu vergleichen ist wiederum purer Zynismus. |