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Erstelldatum: 27.06.2009

Entwicklung der Abgeordneten-Diäten

Zeitabschnitt
Aufwandsentschädigung
Steuerfrei
Tagegeld 1)
Unkostenersatz 1)
Reisekostenersatz 1)
1. 9. 1949 31. 3. 1951
600,00
450,00 2)
300,00 3)
600,00 4)
1. 4. 1951 31. 5. 1954
600,00
450,00 2)
300,00 3)
680,00 5)
1. 6. 1954 31. 3. 1958
750,00
450,00 2)
700,00
480,00 6)
1. 4. 1958 31. 5. 1960
1.100,00
500,00 7)
600,00
700,00 8)
1. 6. 1960 31. 12. 1960
1.170,00
500,00 7)
600,00
700,00 8)
1. 1. 1961 31. 12. 1962
1.270,00
500,00 7)
600,00
700,00 8)
1. 1. 1963 28. 2. 1963
1.340,00
500,00 7)
600,00
780,00 9)
1. 3. 1963 31. 12. 1963
1.360,00
500,00 7)
600,00
780,00 9)
1. 1. 1964 30. 9. 1964
1.360,00
1.000,00 7)
600,00
780,00 9)
1. 10. 1964 31. 12. 1965
1.470,00
1.000,00 7)
600,00
780,00 9)
1. 1. 1966 30. 9. 1966
1.530,00
1.000,00 7)
600,00
780,00 9)
1. 10. 1966 31. 12. 1967
1.590,00
1.000,00 7)
600,00
780,00 9)
1. 1. 1968 31. 5. 1968
2.360,00
1.000,00 7)
600,00
780,00 9)
1. 6. 1968 30.6.1968
2.360,00
1.000,00 7)
600,00
800,00 10)
1.7.1968 31. 3. 1969
2.450,00
1.000,00 7)
600,00
800,00 10)
1. 4. 1969 31. 12. 1969
2.570,00
1.000,00 7)
600,00
800,00 10)
1. 1. 1970 31. 12. 1970
2.770,00
1.000,00 7)
1.200,00
900,00 11)
1. 1. 1971 31. 12. 1971
2.970,00
1.000,00 7)
1.200,00
900,00
1. 1. 1972 31. 12. 1972
3.090,00
1.000,00 7)
1.200,00
900,00
1. 1. 1973 31. 12. 1973
3.270,00
1.000,00 7)
1.200,00
900,00
1. 1. 1974 31. 12. 1974
3.630,00
1.500,00 7)
1.500,00
1.050,00
1. 1. 1975 31. 12. 1976
3.850,00
1.500,00 7)
1.500,00
1.050,00
1. 1. 1977 31. 1. 1977
4.040,00
1.500,00 7)
1.500,00
1.050,00
1. 2. 1977 31. 3. 1977
4.250,00
1.500,00 7)
1.500,00
1.050,00
Fußnoten zur rechten Seite:
1) Falls durch Fußnote nichts anderes vermerkt ist, handelt es sich um einen Pauschalbetrag.
2) Tagegeld pro Sitzungstag 30,00 DM; bei der Berechnung wurden 15 Sitzungstage pro Monat zugrundegelegt.
3) Unkostenersatz 100,00 DM; darüber hinaus gegen Nachweis ein Betrag bis zur Höhe von weiteren 200,00 DM.
4) Reisekostenersatz für Kraftwagenbenutzung zwischen Wohnsitz bzw. Wahlkreis und Bonn je km 0,25 DM;
bei der Berechnung wurde eine durchschnittliche Entfernung des Wahlkreises von 400 km sowie je 2 Hin und Rückfahrten pro Monat zugrundegelegt (= 400,00 DM); in Bonn und im Wahlkreis zusätzlich ein Pauschalbetrag von monatlich 200,00 DM.
5) Reisekostenersatz für Kraftwagenbenutzung zwischen Wohnsitz bzw. Wahlkreis und Bonn bei Entfernung bis zu 400 km je km 0,30 DM; für die 400 km übersteigende Strecke je km 0,20 DM; bei der Berechnung wurde eine durchschnittliche Entfernung des Wahlkreises von 400 km sowie je 2 Hin- und Rückfahrten pro Monat zugrundegelegt (= 480,00 DM); in Bonn und im Wahlkreis zusätzlich ein Pauschalbetrag von monatlich 200,00 DM.
6) Wie Fußnote 5, jedoch keine zusätzliche Erstattung für Fahrten in Bonn und im Wahlkreis; diese ist nunmehr in der Pauschale der Unkostenerstattung enthalten.
7) Monatliche Pauschale; bei Fernbleiben von Sitzungen wird pro Sitzung ein bestimmter Betrag abgezogen. Bei dieser Aufstellung wurde davon ausgegangen, daß der Abgeordnete an allen Sitzungen teilgenommen hat.
8) Jährliche Pauschale, gestaffelt in 15 Entfernungszonen (1. Zone: bis 100 km = 4 000,00 DM; 15. Zone:bis 800 km = 12 240,00 DM); bei den angegebenen 700,00 DM wurde eine durchschnittliche Entfernung des Wohnsitzes von 400 km zugrundegelegt.
9) Monatliche Pauschale, gestaffelt in 15 Entfernungszonen (1. Zone: bis 100 km = 500,00 DM; 15. Zone: bis 800 km = 1 040,00 DM); bei dieser Aufstellung wurde eine durchschnittliche Entfernung des Wohnsitzes von 400 km zugrundegelegt.
10) Monatliche Pauschale, gestaffelt in 4 Entfernungszonen (1. Zone: bis 200 km = 600,00 DM; 4. Zone: über 400 km = 900,00 DM); bei dieser Aufstellung wurde eine durchschnittliche Entfernung des Wohnsitzes von 400 km zugrundegelegt.
11) Einheitlicher monatlicher Pauschalbetrag, keine Staffelung mehr nach km.

Das so genannte Diäten-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes hat nun eine Änderung im Diätenmodus der Abgeordneten zur Folge. Man streitet Jahre darüber, wie die Diäten künftig zu berechnen seinen, lässt von ?unabhängigen? Kommissionen Vorschläge ausarbeiten, beschließt (meist mit den Gegenstimmen der Opposition, solange diese in der Minderheit ist) und ändert sogar das Grundgesetz. Daran sollte man vielleicht einmal bei der Debatte um den Mindestlohn erinnern. Über den gesamten Ablauf dieser Debatten nach dem Urteile gibt es eine Chronik. Die finden Sie hier:

Nachfolgend die Tabelle mit den weiteren Diätenanpassungen in den Folgejahren.

Zeitraum Diäten
(in der jeweiligen Währung)
Steuerfreie Aufwandspauschale
(in der jeweiligen Währung)
DM DM
1.4.1977 30.6.1983
7.500
3.834
4.500 13)
2.300
1.7.1983 30.6.1984
7.820
3.998
4.700 13)
2.403
1.7.1984 30.6.1985
8.000
4.090
4.800 13)
2.454
1.7.1985 30.6.1986
8.224
4.205
4.915 13)
2.513
1.7.1986 30.6.1987
8.454
4.322
5.003 13)
2.558
1.7.1987 30.6.1988
8.729
4.463
5.078 13)
2.596
1.7.1988 30.6.1989
9.013
4.608
5.155 13)
2.636
1.7.1989 30.6.1990
9.221
4.715
5.274 13)
2.697
1.7.1990 30.6.1991
9.664
4.941
5.443 13)
2.783
1.7.1991 30.6.1992
10.128
5.178
5.765 13)
2.948
1.7.1992 30.9.1995
10.366
5.300
5.978
3.057
1.1.1996 31.12.1996
11.300
5.778
6.142
3.140
1.1.1997 30. 6.1997
11.300
5.778
6.251
3.196
1.7.1997 31.12.1997
11.825
6.046
6.251
3.196
1.1.1998 31.3.1998
11.825
6.046
6.344
3.244
1.4.1998 31.12.1998
12.350
6.314
6.344
3.244
1.1.1999 30.6.2000
12.875
6.583
6.459
3.302
1.7.2000 31.12.2000
12.953
6.623
6.520
3.334
1.1.2001 31.12.2001
13.200
6.749
6.558
3.353
1.1.2002 31.12.2002  
6.878
 
3.417
1.1.2003 31.12.2007  
7.009
 
3.503
1.1.2008 31.12.2008  
7.339
 
3.782
ab 1.1.2009  
7.668
 
3.668
12) Zusammenfassung der bisherigen Tagegeldpauschale, Kostenpauschale und Reisekostenpauschale zu einer einheitlichen Kostenpauschale durch das Abgeordnetengesetz ab 1. April 1977.
13) Monatliche Pauschale; bei Fernbleiben von Sitzungen wird pro Sitzung ein bestimmter Betrag abgezogen.
Bei dieser Aufstellung wurde davon ausgegangen, daß der Abgeordnete an allen Sitzungen teilgenommen hat.
14) Stand: 01.01.2009)