5. Bildungs- und Kulturpolitik - Kernaussagen
Es ist richtig, wenn gesagt wird, dass Bildung im Leben des Menschen ein wesentlicher Faktor ist. Es ist falsch, wenn eine Bildungspolitik betrieben wird, die Bildung von den vorhandenen finanziellen Mitteln abhängig macht. Die Partei “DIE BASIS” sieht Intelligenz als mehr an, als die bloße Erfassung des so viel gerühmten “IQ”, der die emotionale Intelligenz völlig außen vor lässt. Jedes Kind will von Natur aus lernen und es ist die Aufgabe einer funktionierenden Bildungspolitik, diesen natürlichen Lernwillen zu fördern, statt ihn zu blockieren. Es ist die Aufgabe des Bildungswesens, die in jedem Kind vorhandenen Fähigkeiten zu finden und zu fördern. Dazu müssen Lehrkräfte entsprechend ausgebildet sein, aber auch in die Lage versetzt werden, dieser Aufgabe gerecht zu werden.
Da im frühen Kindesalter der überaus wichtige Grundstock für die weitere Entwicklung gelegt wird, soll hier programmatisch der Schwerpunkt auf diesen Lebensabschnitt gelegt werden.
Die Partei “DIE BASIS” ist der Auffassung, dass die meist mit zu vielen Schülern besetzten Schulklassen dem Lehrpersonal diese Möglichkeit nehmen, dass das oft zu nüchterne bis schmuddelige Ambiente unserer Schulen den Kindern die freudige Motivation nimmt, in die Schule zu gehen, dass eine auf Pauken ausgerichtete Form der Lernmittel im Widerspruch zu der natürlichen Art des Lernens über das Spiel entgegensteht.
Fairness einer am Gemeinsinn orientierten Gesellschaft beginnt bereits damit, wie wir mit den Kindern umgehen, ob wir alle mitnehmen auf dem Weg in die Zukunft. Die Partei “DIE BASIS” möchte deshalb in die Gestaltung des Bildungswesens Eltern, Künstler, Handwerk, Wissenschaft und Politik einbeziehen, um gemeinsam ein Bildungswesen zu entwickeln, dass vor allem unseren Kindern gerecht wird, gleichgültig, in welche Umgebung sie hineingeboren wurden.
Die Partei “DIE BASIS” möchte in den Lehrprozess auch die Kinder einbeziehen, denn Kinder sind oft besser befähigt, einem Gleichaltrigen Wissen zu vermitteln, das er nicht auf Anhieb verstanden hat. Dieses System von Schüler-Arbeitsgruppen hilft außerdem, die Kluft zwischen Kindern aus unterschiedlichem Milieu zu überwinden, Aggressionen abzubauen und fördert damit den Gemeinsinn bereits in frühester Jugend.
Die Partei „DIE BASIS” erwartet von den Lehrkräften, dass im respektvollen Umgang mit Schülern, gleich welcher Altersgruppe, klare Werte und Ansagen mit hoher fachlicher und sozialer Kompetenz vermittelt werden.
Kultur beginnt auch schon in der Schule. Die Partei “DIE BASIS” setzt sich für einen Kulturunterricht ein, der sich nicht auf den Besuch eines Museums, das Lernen eines Gedichtes oder die Vermittlung von Jahreszahlen bei den geschichtlichen Umwälzungen Europas beschränkt, sondern entsprechend vorbereitet so unterlegt ist, dass dieser Unterricht mehr als bloßes Lernen ist, sondern zum Abenteuer wird. Kultur ist immer das, was sich aus der Gesellschaft heraus entwickelt und diese Entwicklung beginnt bereits im frühesten Kindesalter. Dort können die verborgenen Talente entdeckt und gefördert werden, die später die Kultur eines Landes beleben.
In dieser allgemeinen Beschreibung des Parteiprogramms wurde der Schwerpunkt vor allem auf die frühkindliche Entwicklungsphase der Kinder gelegt, weil in dieser Phase die Weichen für alle weiteren Bildungsmaßnahmen gestellt werden. Natürlich haben wir zum Bildungssystem noch mehr zu sagen. Dass finden Sie dann bei den verlinkten Maßnahmen wie im nächsten Absatz beschrieben.
Für diese allgemein gehaltenen Grundsätze der Bestrebungen wurden auch von den Gründungsmitgliedern einige Einzelmaßnahmen angedacht. Wie alles bei der Partei “DIE BASIS” sollen die Grundsätze und die Einzelmaßnahmen erst nach der Prüfung durch alle Mitglieder der Partei “DIE BASIS” konkretisiert und im Rahmen der Möglichkeiten durchgesetzt werden. Wenn Sie an den einzelnen Punkten interessiert sind, dann klicken sie hier
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