Mit der Einführung der über Steuergelder finanzierten Arbeitslosenhilfe im Anschluss an das beitragsfinanzierte Arbeitsgeld ist eine Kostenlawine angeschoben worden, die, das ist für Jedermann und Frau verständlich, zurückgefahren werden muss. Schon bei der Einführung der Arbeitslosenhilfe war es m.E. falsch, diese einkommensabhängig zu gestalten.
Die Konzepte Hartz 1-4 sind jedoch unwirksame und verwaltungsaufwändige Instrumente. Weder lässt sich der Arbeitsmarkt „modernisieren“ noch wird die Bundesagentur für Arbeit ihre festgefahrenen Strukturen in effiziente Leistungen "umbauen", schon gar nicht durch die bloße Umbenennung der Anstalt selbst oder durch Kreationen neuer Berufsbezeichnungen der Sachbearbeiter in Fallmanager oder Kundenreaktionsmanager.
Nachdem das HARTZ-Kernstück, die PSAen ein Riesenflop waren, wird das gleiche Muster unter neuem Namen verkauft
.Jobcenter heißt jetzt das Zauberwort und wird ebenso nur Kosten verursachen.
PDF-File BürgerinfoOhne großen Verwaltungsaufwand und teure Informationskampagnen hätte das Problem auch einfacher gelöst werden können - und zwar schon vor vielen Jahren. Die Untätiglkeit der politisch Verantwortlichen müssen nun die sogenannten "Langzeitarbeitslosen" bezahlen.
Unter denselben Bedingungen, wie bisher die Arbeitslosenhilfe bezahlt wurde, hätte man lediglich die einkommensabhängige Entgeltersatzleistung durch eine Obergrenze ersetzen und binnen 3 Jahren schrittweise auf einen Pauschalbetrag herunterfahren können, beispielsweise auf 800,- Euro, und gleichzeitig die Möglichkeit für eine freiwillige Zusatzversicherung gegen Langzeitarbeitslosigkeit schaffen können.
Eine Obergrenze für die Bezugsberechtigung von Kindergeld zu setzen, zum 80.001 Euro Jahreseinkommen, traut sich auch niemend. Weshalb ?
Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg ist ein überflüssiges Monster. Die Aufgaben gehören an die Länder abgegeben.
Hier erhält man ein Ahnung des Verwaltungsaufwands durch Hartz I-IV
Verwaltungsaufwand