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Das EU-Parlament

Kurzinformationen

Mitglieder des Europäischen Parlaments im der 5. Wahlperiode: 1999 - 2004

In der ersten Spalte stehen die Parteigruppierungen, in den nächsten Spalten jeweils die Anzahl der zu dieser Gruppierung gehörenden Parlamentarier. Insgesamt sind 626 Sitze vergeben, davon hat Deutschland mit 99 die meisten Abgeordneten im EU Palament sitzen.

Nach der EU-Erweiterung am 1. 5. 2004 sind weitere 10 Länder der Europäischen Union beigetreten. Es handelt sich um die Länder (in alphabetischer Reihenfolge):

Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische-Republik, Ungarn, Zypern.

Die Zahl der Sitze im Europäischen Parlament ist auf auf 732 gestiegen.

 
insgesamt
zukünftig
      25  24 
13          24 
    16  14 
53  35          99  99 
       
          25  24 
28  24      64  54 
21  18  15  10  87  78 
      15  13 
34  16  10    11  87  78 
       
       
          13 
       
12  10            24 
           
    31  27 
        21  18 
13  27          10  54 
12          25  24 
         
    14 
      16  14 
      22  19 
37  29  11      87  78 
insgesamt 295  232  67  55  47  30  17  44  626  732 


Die Arbeitslosigkeit in den EU-Ländern (ohne die Osterweiterung)


Die EU-Werte können immer erst um einige Zeit versetzt präsentiert werden; sie entsprechen nicht 1:1 den nationalen Erhebungen, sondern sind von EUROSTAT saisonal bereinigt und nach den ILO-Kriterien erhoben, die lauten: Als arbeitslos gelten Personen ab 15 Jahre, die
  • ohne Arbeit sind
  • in der Lage sind, die Arbeit innerhalb von zwei Wochen aufzunehmen
  • und innerhalb der letzten vier Wochen aktiv Arbeit gesucht haben.

  • Als erwerbslos im Sinne der ILO-Statistik gilt, wer weniger als eine Stunde pro Woche arbeitet, aber mehr arbeiten will. Die Gesamtzahl der Erwerbslosen wird anhand einer Stichprobe hochgerechnet. Damit ist die stille Reserve automatisch erfasst, hingegen fallen geringfügig Beschäftigte heraus.

    Staaten Erwerbslosenquote 2004 Erwerbslosenquote 2006
    Polen
    18,8 % 14,2 %
    Slowakei
    18,2 % 13,5 %
    Türkei
    10,3 % 10,1 %
    Griechenland
    10,5 % 9,6 %
    Frankreich
    9,6 % 9,1 %
    Belgien
    7,9 % 8,6 %
    Spanien
    10,9 % 8,5 %
    Deutschland
    9,5 % 8,0 %
    Finnland
    9,0 % 7,8 %
    Portugal
    6,7 % 7,5 %
    Ungarn
    6,0 % 7,5 %
    Tschechien
    8,3 % 7,3 %
    Italien
    8,0 % 7,1 %
    Schweden
    6,4 % 5,5 %
    Österreich
    4,8 % 5,5 %
    United Kingdom
    4,7 % 5,5 %
    Niederlande
    4,6 % 4,9 %
    Luxemburg
    4,8 % 4,6 %
    Irland
    4,5 % 4,4 %
    Dänemark
    5,4 % 3,8 %
    Norwegen
    4,4 % 3,6 %

    Sprachen in der EU

    In der EU gibt es 11 Amtssprachen: Spanisch, Dänisch, Deutsch, Griechisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Portugiesisch, Finnisch und Schwedisch. Jeder Rechtsakt der EU wird in alle Amtssprachen übersetzt. Mehr als jeder fünfte EU-Bedienstete ist im Sprachendienst beschäftigt. Die Arbeitssprachen hingegen sind offiziell Englisch, Französisch und zunehmend Deutsch.