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Erstelldatum: 23.06.2010

Bilderberger
der Unterschied zwischen Einladungs- und Teilnehmerlisten

Am Sonntag (06.06.2010) habe ich mit einem Beitrag zu den Bilderbergern auch eine Einladungsliste bereitgestellt. Natürlich habe ich diese Liste aus dem Netz und habe auch keine Überprüfungsmöglichkeit, ob sie korrekt und vollständig ist. Inzwischen gibt es eine Teilnehmerliste und die dort verzeichneten Namen weichen manchmal erheblich von der Einladungsliste ab Auch diese Liste habe ich aus dem Netz und keine Überprüfungsmöglichkeit.

Dennoch nehme ich an, dass beide Listen korrekt sind. Die Einladungsliste wird im Vorfeld möglichst geheim gehalten. Dennoch ist im vergangenen Jahr und dieses Jahr eine solche Liste aufgetaucht. Doch unterstelle ich, dass jeder Eingeladene ein persönliches Anschreiben bekommt in welchem er möglicherweise auch aufgefordert wird, einen Ersatzmann zu schicken, falls er/sie verhindert ist. So stand auf der Einladungsliste auch Eckhard von Klaeden, nicht aber auf der Teilnehmerliste. dafür stand dort überraschend der Name Olaf Scholz. Zu Scholz später mehr. Auch Kissinger stand nicht auf der Einladungsliste (EL), wohl aber auf der Teilnehmerliste (TL). Auch Roland Koch und Matthias Nass (Redakteur ZEIT, eigentlich ein Dauergast) standen auf der EL, nicht aber auf der TL.

Nun kann es sein, dass Koch wirklich andere Pläne hat und Bilderberg nicht mehr interessant für ihn ist, oder er konnte aus anderen Gründen nicht. Bei Nass und vor allem bei von Klaeden könnte die dieses Mal enorme Medienpräsenz eine Rolle gespielt haben und schließlich wurde Klaeden schon bei Abgeordnetenwatch und durch interne und externe Anfragen genervt. Externe Anfragen hat er gekonnt ignoriert, obwohl er eigentlich nach dem Abgeordnetengesetz angehalten ist, die poltischen Willensbildung der Bürger zu unterstützen. Doch das wird natürlich schwierig, wenn Politiker keinen eigenen Willen mehr haben, weil sie für fremde und nicht gewählte Mächte arbeiten. Und jedes Mal ein passgerechtes Märchen zu erfinden, ist auch nicht leicht.

Doch er ist nicht der einzige "getauschte Teilnehmer". Zetsche von Daimler stand auch nicht auf der El, wird aber auf der TL aufgeführt. Und dann noch Olaf Scholz. Theoretisch könnte es ja sein, dass er als Austausch für von Klaeden teilgenommen hat. Doch das glaube ich nicht, denn sicher hätte von Klaeden in der eigenen Partei jemanden gefunden, der gerne mit ihm getauscht hätte. Scholz gibt mir nun wieder Spielraum, zu spekulieren. Die Bilderberger, immer mit vielen Ohren am Puls der Zeit, haben vielleicht auch erkannt, dass möglicherweise diese zerstrittene Regierungskoalition nur den Bach hinunter gehen kann. Bei angenommenen Neuwahlen könnte es dann ja sein, dass die SPD zusammen mit den Grünen schwarz-gelb wieder überholt, denn man verlässt sich darauf, dass die Wähler nicht durch Schaden klug geworden sind. Ein solches Szenario (klug gewordene Wähler) hat es noch nie gegeben und ist auch nicht ernsthaft zu erwarten. Folglich braucht man in der SPD wenigstens eine Reserve und da ist das Protegé von Gerhard Schröder das As in der Hinterhand. Also hat man ihn nachnominiert. Wie gesagt, reine Spekulation und Anfragen, ob ich Geld darauf setze, müsste ich ablehnend bescheiden. Sie sehen, mir fehlt es noch an der Abgebrühtheit der Finanzhaie.

Koch ist nicht dabei gewesen (zumindest nicht meiner Tl nach). Das könnte natürlich bedeuten, dass meine Spekulation nach seinem Rücktritt, dass er heimlich den Kronprinzen der CDU/CSU spielen will, eine Fehlspekulation war. Aber ich bin mir nicht sicher und glaube erst an den Rückzug von Koch aus der Politik, wenn er dort endgültig verschwunden ist.

So weit Angaben zu den unterschiedlichen Listen bzgl. der Bilderberger. Im Prinzip können beide falsch und auch beide richtig sein. Ich weiß es nicht wirklich. Aber die Presseberichte dass die Reichen wieder reicher werden (Die WELT: Die Reichen sind wieder so vermögend wie vor der Krise) ist wohl falsch betitelt. Die Reichen werden wieder reicher WEGEN der Krise. Dafür sind diese Krisen schließlich gedacht, dass sich die maßgeblichen Banken dumm und dämlich verdienen und dahinter stehen am Ende die Leute, die sich seit eh und je an der Masse bereichert haben.

Es gibt ein Ereignis, das ich dem Einfluss der diesjährigen Bilderbergversammlung zuschreibe. Hannelore Kraft, die machtbesessene SPD-Spitzenkandidatin aus NRW schwenkt plötzlich von allen Optionen einer Regierungsbildung ab und will in die Opposition. So will sie auch keine Minderheitsregierung bilden, die, dank einem Vorsprung von 10 Sitzen gegenüber schwarz-gelb, eine sichere Option gewesen wäre, weil sie die eine fehlende Stimme zur Mehrheit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit immer bekommen hätte, oder aber zumindest durch Stimmenthaltung einzelner Oppositionsmitglieder jedes Vorhaben hätte umsetzen können. Sie hätte auch Neuwahlen durchsetzen können, aber nichts von alledem, ganz plötzlich und für jedermann unerwartet entscheidet sie sich dafür, wieder in die Opposition zu gehen.

Wer das Gebaren der Dame in den letzten Wochen beobachtet hat, muss von diesem Schritt völlig überrascht worden sein. Auch bundespolitisch ist diese Entscheidung eigentlich ein Desaster für die SPD, weil damit die Bundesratsmehrheit von schwarz-gelb erhalten bleibt. Es passt nicht zu ihre und lässt nur den Schluss zu, dass es eine Stallorder gegeben hat. Diese wiederum kann nur zwei Gründe haben. Entweder will die SPD, dass die Regierungskoalition dank ihrer Bundesratsmehrheit alle Vorhaben durchsetzen kann, obwohl Gabriel gegen Teile dieser Regierungspläne wettert, oder der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Olaf Scholz, hat eine entsprechende Order bei der Bilderbergtagung erhalten. Ich tippe auf letzteres, denn was anders könnte es sein, dass das Hauptziel dieser Wahl, die Bundesratsmehrheit von schwarz gelb zu brechen, plötzlich nicht mehr wichtig genug erscheinen lässt?

Deutsche Politiker, die an Bilderbergtreffen teilgenommen haben

  • Joachim Angermeyer FDP 1978
  • Egon Bahr SPD 1982, 1987
  • Martin Bangemann FDP 1986
  • Kurt Biedenkopf CDU 1992
  • Andreas von Bülow SPD 1978
  • Peter Corterier SPD 1980
  • Herta Daubler-Gmelin SPD 1989
  • Fritz Erler SPD 1958, 1964
  • Joschka Fischer Grüne 2008
  • Michaela Geiger CSU 1989
  • Peter Glotz SPD 1990
  • Walter Hallstein CDU 1958
  • Helmut Haussmann FDP 1979, 1980, 1990, 1996
  • Gunter Huonker SPD 1980
  • Wolfgang Ischinger Diplomat 1998, 2002, 2008
  • Walther Leisler Kiep CDU 1980
  • Georg Kurt Kiesinger CDU 1957
  • Eckart von Klaeden CDU 2007, 2008, 2009
  • Hans Klein CSU 1986
  • Roland Koch CDU 2009
  • Helmut Kohl 1980, 1982, 1988
  • Knut Freiherr von Kuhlmann-Stumm FDP 1964
  • Karl Lamers CDU 1995
  • Otto Graf Lambsdorff FDP 1980, 1982, 1983, 1984
  • Paul Leverkuehn CDU 1954
  • Angela Merkel CDU 2005
  • Alois Mertes CDU 1981, 1983, 1985
  • Andreas Meyer-Landrut Diplomat 1990 (Großvater von Lena)
  • Friedbert Pflüger CDU 2005, 2006
  • Berthold Hans-Friedrich von Ploetz Diplomat 1995
  • Detlev Rohwedder SPD 1979
  • Volker Rühe CDU 1983, 1991, 1992, 1993, 1994
  • Wolfgang Schäuble CDU 2003
  • Walter Scheel FDP 1981, 1982, 1983, 1984, 1986
  • Otto Schily SPD 2003, 2004, 2005, 2006
  • Gerhard Schmidt SPD 1980
  • Helmut Schmidt SPD 1973, 1980, 1983, 1986
  • Lothar Späth CDU 1993
  • Horst Teltschik CDU 1984, 1988, 1990
  • Heinrich Troeger SPD 1954
  • Günter Verheugen SPD 1995
  • Karsten D. Voigt SPD 1988
  • Henning Voscherau SPD 1996
  • Richard von Weizsäcker CDU 1978
  • Guido Westerwelle FDP 2007
  • Ludger Westrick CDU 1964
  • Norbert Wieczorek SPD 1985
  • Hans-Jürgen Wischnewski SPD 1973, 1978
  • Matthias Wissmann CDU 1998, 2004, 2005

Man sieht, deutsche Politiker sind eifrige Bilderbergbesucher. Allersings sollte dabei nicht unterstellt werden, dass jeder, der ein bis zwei Mal an den Treffen teilgenommen hat, auch gleich als "Bilderberger" im verschwörerischen Sinne angesehen werden muss. Ich denke, der jeweils erste und möglicherweise auch der zweite Besuch dienen mitunter einem Abtasten, ob der Eingeladene für die Ziele geeignet ist. Bei der Merkel bin ich mir sicher, dass sie bereits durch Kohl empfohlen wurde und die Einladung 2005 mit konkreten Zielen verbunden war. Ich versuche dabei immer, bestimmte konkrete poltischen Ereignisse damit zu verbinden.

Zwei Beispiele:

  1. Graf Lambsdorff war ab 1980 4 Mal bei den Konferenzen. In diese Zeit fiel das berüchtigte Lambsdorff-Papier und das Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt (selbst eifriger Bilderberg-Teilnehmer), in dessen Folge Kohl und Genscher an die Macht kamen und der endgültige Schwenk auf das (fälschlicherweise) neoliberal genannte Wirtschaftssystem stattfand.
  2. 2005 war die Merkel dort und Schröder, eigentlich nicht auf der Einladungsliste, flog dennoch ein, um ein "paar Grußworte" (offizielle Version) zu richten. Kurz nach der Konferenz forderte Schröder seine Genossen auf, ein Misstrauensvotum gegen ihn einzuleiten, angeblich wegen der verlorenen NRW-Wahl, was jedoch nichts als ein Vorwand gewesen sein kann, denn im Bundesrat war die Mehrheit längst bei schwarz-gelb.

Der Journalist Daniel Estulin hat ein Buch über die Bilderberger verfasst und bringt sie sogar mit Morden in Verbindung. Wenn ich eine solche Verbindung herstellen sollte, würde ich den Mord an Detlev Rohwedder, 1991 annehmen. Detlev Rohwedder war der Chef der Treuhand nach der Wende. Er bezifferte das Volksvermögen der ehemaligen DDR noch auf ca. 600 Milliarden DM und wollte die keineswegs völlig marode DDR-Industrie wirklich sanieren. Kohl hatte bei der Wende blühende Landschaften versprochen. Aber eine Ex-DDR als blühende Landschaften passte keineswegs in das Konzept der USA, der CDU-FDP-Regierung und der Bilderberger, denn die DDR sollte als Exempel herhalten, welche gravierenden Schäden Sozialismus verursacht. Dabei war die DDR kein wirklicher sozialistischer Staat, denn echter Sozialismus bezieht die Bevölkerung in die Entscheidungen mit ein und das war in der DDR eindeutig nicht der Fall. Das Ziel für die DDR waren also keine "blühenden Landschaften", sondern die Verarmung dieses Teils von Deutschland, als abschreckendes Beispiel für die Folgen des Sozialismus. Damit waren Rohwedders Konzepte und Absichten kontraproduktiv und mussten verhindert werden. Sollte sich also Rohwedder gegen ein derartiges politisches Vorhaben ausgesprochen und vielleicht sogar mit Veröffentlichung der Absichten gedroht haben, wäre das Motiv genug, ihn zu beseitigen. Und der Mord ist bis heute nicht aufgeklärt. Man hat zwar versucht, es der längst zerschlagenen RAF in die Schuhe zu schieben, aber da spielte nicht einmal die Bundesanwaltschaft mit.

Was anschließend die Treuhand unter der Regie von Birgit Breuel und dem damaligen Staatssekrtär Horst Köhler (gerade als Bundespräsident abgedankt, damals aber federführend für die Treuhand) veranstaltet hat, ist bekannt. Es fand eindeutig ein Transfer von Ost nach West statt, der auch die hochqualifiezierten Fachkräfte der DDR zur Abwanderung in den Westen gezwungen hat, setze ich als bekannt voraus. Die Industrie der ehemaligen DDR wurde regelrecht zerschlagen, statt zu versuchen, sie zu modernisieren. Was Köhler höchstpersönlich mit der Abwicklung der Baneken veranstalltet hat, wurde in einem Bericht der Tagesspiegel sehr deutlich herausgestellt.

Als Gegenargument wird sicherlich wieder eingebracht, dass ja mit dem Solidaritätszuschlag riesige Summen in den Osten transferiert worden sind. Davon abgesehen, dass die Bürger in den östlichen Ländern diesen Beitrag auch aufbringen müssen, wird gerne vergessen, dass dise Steuer an den Bund fließt und nicht zweckgebunden ist. Irgendwann im letzten Jahrzehnt haben sich soger die Politiker man gefragt, wohin das Geld fließt, hatten aber keine Antwort darauf. Wenn ich mich recht erinnere, dann sollte Stolpe zumindest künftig verfolgen, wohin das Geld geht.

Sicher, man hat dort Straßen gebaut oder zumindest ausgebaut. Man Gebäuder restauriert, vor allem Gebäude mit kulturhistorischer Bedeutung, man hat die Flaniermeilen verschönt, aber dabei stellen sich zwei Fragen.

  1. Wer hat überwiegend die Bauarbeiten ausgeführt?
  2. Was haben die Bewohner der östlichen Staaten davon?

Ich denke, dass vor allem daran gearbeitet wurde, ein riesiges potemkinsches Dorf dort aufzubauen, damit der Besucher getäuscht wird, denn das Industrieland DDR wurde zerschlagen und auch das Agrarland DDR wurde zunichte gemacht. Die Menschen der DDR fanden und finden keine Arbeit, was zu einer starken Abwanderung geführt hat und, ganz logisch, eine Überalterung im Osten verursacht, weil die Jugend in den Westen abwandern muss, wenn sie nicht von Hartz IV leben will. Die aufgebauten Fassaden haben für die Menschen des Landes keinen Nutzen und für eine Industrialisierung wird zu wenig getan. Auch vergessen ist wohl dass es seitens der westlichen Nationen im kalten Krieg lange Zeit Embargos gegen die DDR gab und der Start nach dem 2. Weltkrieg für den Osten ohne Gelder aus dem Marschallplan, dafür aber konfrontiert mit den nicht unerheblichen Reparationszahlungen an die UDSSR und vermutlich auch an die übrigen Ostblockländer erheblich schwieriger war, als der der westlichen Bundesländer.

Die DDR war eine Diktatur und sicherlich nicht der ideale Staat. Aber es war eine Diktatur, die unmittelbar auf eine vorherige Diktatur aufbaute und wer heute, 20 Jahre nach dem Ende der DDR, noch immer auf dem Begriff "IM" herumhackt, hat entweder vergessen oder es nicht miterlebt, wie viele "IM's" es im dritten Reich gegeben hat. So, wie von denen vergessen wurde, die den Krieg noch erlebten, dass ein großer Teil der Politiker der ersten Stunde (Bundestag von 1949) aus Nazis bestand, von denen 20 Jahre später noch immer welche im Bundestag, in der Regierung und in anderen politischen Ämtern im Lande saßen. Dass die Politiker in der DDR u. a. auch Fehler gemacht haben, schlägt für mich nicht stärker zu Buche, als das, was unsere Politiker heute machen. Das Prinzip einer oligarchischen Staatsführung bestand in der DDR und besteht in der BRD. Und müsste ich mich entscheiden, welches Land korrupter war bzw. ist, würde ich eher auf die BRD tippen.

Werfen wir noch einen Blick nach Niedersachsen, das Bundesland, dessen Ministerpräsident nun Anspruch auf den Posten des Bundespräsidenten erhebt. In diesem Bundesland haben sich gerade die Landtagsabgeordneten eine exorbitante Diätenerhöhung genehmigt, während im ganzen Land Sparpakete von der Bundesregierung geschnürt werden, die der Bevölkerung, zumindest einem großen Teil davon, die Luft abschnüren. Dieses Mal haben sich allerdings Bürger entschlossen, mit einer Petition die Rücknahme dieser Erhöhung zu fordern.

Auch die ARD möchte von Sparsamkeit nichts wissen. Gerade hat die Rundfunkkommission mit den Vorsitzenden Beck (MP Rheinland-Pfalz) und Mappus (MP Baden Württemberg) sind dem Vorschlag des INSM-Botschafters gefolgt und wollen jeden Haushalt mit der GEZ-Gebühr belasten. Sie solle allerdings nicht höher ausfallen, als die derzeitige Gebühr von 17,98  , meint nahezu gönnerhaft Kurt Beck. Im gleichen Atemzug betont er, er glaube nicht, dass damit die Einnahmen von ARD und ZDF geringer ausfallen würden als jetzt. Sicher, Haushalte mit erwachsenen Kindern, oder wenn die Eltern im Haushalt der Kinder leben, müssen dann nur noch einmal die Gebühr zahlen. Für Zweitwohnungen oder Ferienappartements soll nur ein Drittel der Abgabe (zusätzlich) erhoben werden, für Betriebe soll eine Staffelung der Gebühren, abhängig von der Mitarbeiterzahl, eingeführt werden, wobei Kleinbetriebe mit weniger als 5 Mitarbeitern auch nur ein Drittel des Beitrags zahlen sollen.

Sicher, es gibt Haushalte, die von einer solchen Regelung profitieren, wenn dort mehrere Fernseher installiert sind und die Eltern und erwachsenen Kinder im gleichen Haushalt leben. Doch Menschen, die ihren Fernseher dorthin geschafft haben, wo er hingehört, nämlich auf den Müll, sollen nun also Gebühren für etwas bezahlen, dass sie partout nicht wollen. Betriebe, die Mitarbeiter beschäftigen, damit ihre Produktion läuft und damit die nötigen Verwaltungsaufgaben erledigt werden, sollen nun plötzlich Fernsehgebühren zahlen. Dieses Vorhaben ist eindeutig die Einführung einer Sondersteuer, darf aber so nicht genannt werden, weil im Rundfunkstaatsvertrag die "Staatsferne" der öffentlich rechtlichen Anstalten festgeschrieben ist. Dass diese Staatsferne schon lange nicht mehr gegeben ist, zeigen nicht nur viele Fernsehprogramme von ARD und ZDF, sondern vor allem die vielen mit Politikern besetzten Verwaltungseinrichtungen der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten.

Es ist zu erwarten, dass die Unternehmen gegen dieses Vorhaben mit einer Verfassungsbeschwerde vorgehen werden und vermutlich auch erfolgreich sein werden. Allerdings wird das BVerfG das Urteil dann so drehen, dass lediglich die Unternehmen von der Abgabe befreit werden, nicht aber die Menschen aus der Bevölkerung, die bewusst auf diese Manipulierungskisten verzichten. Ab dann wird das Verbot, sich der Manipulation und der gezielten Verdummung durch den Staat über das Fernsehen zu entziehen, mit einer monatlichen Gebühr bestraft.

Aber machen Sie sich darüber keine Gedanken, zumindest nicht jetzt, in der Zeit des öffentlich gezeigten Patriotismus. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Auto beflaggt wird, tragen Sie eine Armbinde in schwarz-rot-gold oder lassen Sie sich die Farben ins Gesicht schminken, Herren auf die Stirn oder die Wangen, Damen auf die Lippen oder tragen sie zumindest eine Perücke in dieser Farbgebung, denn es ist die Zeit der Fußballweltmeisterschaft, die Zeit, in welcher alle Deutschland, Deutschland schreien. Vergessen sie in dieser Zeit einfach, dass es dieses Deutschland ja gar nicht mehr gibt, dass dieses Deutschland ja längst vorwiegend aus Brüssel oder Luxemburg regiert wird und unsere hochbezahlten Politiker eigentlich nur noch eine Art Übersetzer sind, also lediglich die Vorgaben der EU in Gesetzestexte fassen und umsetzen müssen. Das sollten sie, wie schon gesagt, einfach vergessen, vorausgesetzt, Sie haben sich das überhaupt schon mal klar gemacht. Und damit wäre ich wieder bei den Bilderbergern, denn von denen stammen die Vorgaben. Wie können Sie bei Wikipedia lesen?

    Geschichte [Bearbeiten]
    Die Europäische Gemeinschaft wurde am 25. März 1957 in Rom von den sechs Mitgliedstaaten (Belgien, Deutschland (BRD), Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande) der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS, oft auch Montanunion genannt) unter dem Namen Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet. Grundlage war der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (abgekürzt EGV). Sein ursprünglicher Titel lautete Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG-Vertrag), zusammen mit dem Euratom-Vertrag war er einer der Römischen Verträge. Die Inhalte des Vertragswerkes wurden wesentlich auf den Bilderberg-Konferenzen im Vorfeld erarbeitet. Gleichzeitig gründeten die Staaten auch die Europäische Atomgemeinschaft (EAG oder heute EURATOM). Zusammen mit der bereits 1951 gegründeten EGKS bestanden nun drei Gemeinschaften, die auch als Europäische Gemeinschaften bezeichnet werden. Durch den Fusionsvertrag (EG) existieren gemeinsame Organe, darunter eine Kommission und ein Rat. Die EGKS wurde befristet auf 50 Jahre geschlossen und 2001 durch den Vertrag von Nizza (2003 in Kraft getreten) in den EGV eingegliedert. Sie besteht nicht mehr selbstständig.