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Erstelldatum: 22.08.2017

Transatlantische Netzwerke

Bald ist es soweit, in 3 Wochen wird gewählt. Meine Wahlempfehlung habe ich bereits dargelegt und an dieser Meinung hat sich nichts geändert. Derzeit laufen die Spekulationen, wer nach der Wahl mit wem koaliert, vor allem unter der Prämisse, dass die FDP wieder ins Parlament einzieht und damit den Mehrheitsbeschaffer SPD für die CDU/CSU ersetzen könnte.

So recht glauben mag ich das nicht, denn für die CDU/CSU ist es vermutlich wichtiger, eine Mehrheit zu haben, mit welcher die Opposition völlig ausgeschaltet wird, weil eine Koalition mit der SPD eine Mehrheit garantiert, die jede Abstimmung im Parlament zur reinen Farce verkommen lässt. Und ein Schulz incl. seiner Mannen und Frauen sind in der Rolle der Mit-Regierenden nur allzu gerne bereit, die in Wahlzeiten propagierten Ideale über Bord zu werfen. Gegenwind aus den Reihen der SPD in einer Rolle als Teil der Regierungsmannschaft ist von ihr weniger zu erwarten, als das bei einem Koalitionspartner FDP der Fall wäre. Schulz hat gesagt, er wird Kanzler und hat dabei lediglich die Vorsilbe "Vize" unterschlagen.

Egal, wer letztendlich mit wem koaliert und so die Regierungsmannschaft aufstellt, es wird keine Änderung der Politik geben. Schließlich ist sich die Mainstream-Presse einig, dass Merkel "alternativlos" ist und lässt keine Möglichkeit aus, das immer wieder zu betonen. Der Begriff "Lügenpresse" wurde ja geächtet und wer diesen Begriff dennoch nutzt, wird als "rechts" oder "linksextrem" verortet.

Da lobe ich mir die Schweiz, denn dort hat sich eine Gruppe Wissenschaftler eingefunden, welche die Schweizer Presse und deren Schreibe auf ihre transatlantische und Nato-Affinität hin untersucht und sich als erstes die NZZ (Neue Züricher Zeitung(1) vorgenommen. Auf meine Anfrage hin, ob eine solche Studie auch für die deutsche Presse geplant sei, bekam ich folgende Antwort:

    Guten Tag Herr Flegelskamp

    Danke für Ihre ausführliche Rückmeldung. Unser Forschungsfokus liegt primär auf den Schweizer Medien, da hier noch ein erhebliches Forschungsdesiderat bestand. Zu Medien in Deutschland empfehlen wir Ihnen jedoch unseren Medien-Navigator(), die Netzwerk-Grafik(2), die Studie zu den Nachrichtenagenturen(3), sowie unseren neusten Beitrag(4).

    Mit freundlichen Grüßen Swiss Propaganda Research Das Medienforschungsprojekt

Nun, es werden wohl nur wenige Leser dieses umfangreiche Material incl. hervorragender Graphiken lesen, denn es ist leichter, sich erst gar nicht mit den Informationen zu belasten, dass wir von unseren so genannten Leitmedien manipuliert und in eine bestimmte Richtung getrieben werden. Unsere Presse manipuliert uns mit einem Dauerfeuer an Propaganda und das wird in dieser Forschungsarbeit nachgewiesen, die uns (auch graphisch) zeigt, wie durch Pressepropaganda die NATO immer mehr gestärkt wird und welche US-Think Tanks mit unseren Presse-Zaren Hand in Hand arbeiten. Dass das auch auf die Politiker durchschlägt, wissen wir im Grunde schon lange, aber daraus Konsequenzen zu ziehen, ist ja einfach zu mühsam.

Dabei sollte uns klar sein, dass die aufgezeigte Vernetzung nur die Spitze des Eisbergs ist, denn das Netzwerk der sich als Elite verstehenden Groß-Kriminellen ist weitaus verzweigter, als es dargestellt werden kann. Die Gipfel in Davos, die Group of Thirty, das Chatham House in Großbritannien und noch etliche andere Zirkel weltweit, die den US-Think Tanks zuarbeiten, ist so dicht, dass man es nicht mehr graphisch darstellen kann. Dass diese Think Tanks auch die als Elite-Universitäten bezeichneten Ausbildungsinstitute beherrschen und damit die geistige Nachfolge züchten, fällt erst bei genauerem Hinsehen auf.

Wir werfen unseren Eltern/Großeltern vor, dass sie die NSDAP in die Regierung gewählt haben, doch wir sind heute keinen Deut besser. Im Gegenteil, wenn man die heute bestehenden Informationsmöglichkeiten mit denen der 30er Jahre vergleicht, tragen wir einen wesentlich größeren Anteil Mitschuld, wenn es erneut zu einem Weltkrieg kommt, einem Weltkrieg, der dann wirklich die ganze Welt einbezieht und mit weitaus gefährlicheren Waffen und sonstigem militärischen Material ausgefochten werden wird.

Ich habe in der letzten Zeit kaum noch Zeitungsartikel gelesen, die Überschriften reichen mir. Außer Mord und Totschlag oder Artikel, was Trump wieder so alles angestellt hat, findet man nur die "wirklich wichtigen Nachrichten", also was im Fußball so geschieht, welche Ablöse-Summen für bestimmte Spieler-Transfers gezahlt werden oder was sich im Promi-Big-Brother abspielt und ähnliche weltbewegende Infos. Hinzu kommen "wissenschaftliche Studien", anhand derer uns erklärt wird, wie wir uns zu ernähren haben, das fast alle Raucher aufgrund des Rauchens sterben und ähnlicher Mumpitz. Was ich noch nie gefunden habe, ist eine wissenschaftliche Studie, welche die Folgen der Lebensmittel-Zusatzstoffe und deren mögliche Wechselwirkungen untersucht. Aber das liegt wohl auch daran, dass Wissenschaftler nur dann zu Wort kommen, wenn sie zielgerichtete Informationen verbreiten (vielleicht auch nur dann verbreiten können, weil ihnen ansonsten die Plattform fehlt), wenn sie Aussagen verfassen, die verkaufsfördernd sind oder auch die Schädlichkeit von bestimmten Angewohnheiten beteuern, wenn Kampagnen gegen bestimmte Stoffe gefahren werden. Von den Wirtschafts- und Finanzwissenschaftlern will ich erst gar nicht reden.

Ich habe mich entschlossen, nichts mehr zu glauben, was uns Politik, Presse und Wissenschaft einzutrichtern versucht, das gilt für den Klimawandel, für den Nutzen der Globalisierung, die Kampagnen gegen Putin und Russland, den Nutzen der NATO und viele weitere Maßnahmen, mit denen von den tatsächlichen Problemen abgelenkt wird. Betrachtet man die Dinge im Einzelnen, klingen die Argumente logisch. Schaut man über den Tellerrand, bietet sich ein anderes Bild.

Nehmen wir den Klimawandel. Im Laufe der Erdgeschichte hat sich das Klima immer wieder geändert. Dass sich die menschliche Rasse gebildet hat, ist höchstwahrscheinlich die Folge eines Klimawandels, weil weite Gebiete Afrikas aufgrund der Änderung des Klimas den Baumbestand (die Heimat der Affen) vernichtete, die Affen zwang, aufrecht zu gehen und auch die Nahrungsgewohnheiten zu ändern. So entstand der Australopithecus in verschiedenen Ausprägungen, die sich unterschiedlich entwickelten und in einem Fall entwickelte sich daraus der Homo erectus, aus dessen Wanderbewegungen sich die Neandertaler und der Homo Sapiens entwickelten. Soweit die wissenschaftliche Theorie. Es waren auch klimatische Bedingungen, welche die Tierwanderungen in Richtung Europa begründeten, denen die frühen Menschen folgten, weil inzwischen Fleisch ihre Hauptnahrungsquelle bildete. Dann kam die Eiszeit, eine der vielen klimatischen Veränderungen, die dann wieder endete usw. usf.

Anders gesagt, das Klima der Erde ist keine Konstante und das die Menschheit diese Zyklen beeinflussen kann, halte ich angesichts der Dimensionen der diese Welt umfassenden Sphären im Verhältnis zur physischen Größe des Menschen für unwahrscheinlich. Wenn man "oben" wirklich an den durch Menschen ausgelösten Klimawandel glauben würde, müsste man die angestrebte Globalisierung sofort stoppen, denn die bedingt den Transfer von Produkten quer über den gesamten Globus und die damit einhergehende Umweltverschmutzung in zuvor nie gekanntem Maße. Um wenige Cent Produktionskosten zu sparen, werden Waren mit Containerschiffen zehntausende von Kilometern von einem Land zum anderen gekarrt, bevor sie dann in den Handel kommen. Urwälder, auch als Lunge der Welt bezeichnet, werden gerodet, um Platz für Monokulturen zu schaffen (dazu eine Filmempfehlung: Verloren auf Borneo) und daraus weitere umweltschädigende Produkte herzustellen. Wenn also wirklich ein menschgemachter Klimawandel befürchtet würde, müsste man dort anfangen und nicht mit unsinnigen Forderungen an den Einzelnen herantreten, um ihm gleichzeitig umweltschädigende Produkte zu verkaufen. Globalisierung zerstört nicht nur das Klima, sondern vor allem die Lebensgrundlagen in weiten Bereichen dieser Welt und verbraucht viel zu schnell die Ressourcen der Welt, die späteren Generationen dann fehlen. Wir überfischen die Meere und laden große Mengen Müll in ihnen ab. Anders gesagt, wir bekommen nicht gesagt, was die Umwelt wirklich zerstört und dazu noch in weiten Bereichen Menschen total ausbeutet, sondern werden auf Nebengleise geführt, bestes Beispiel ist der Bio-Sprit. Die Grünen, die sich als "Umweltpartei" verkaufen, haben mehr Umweltschäden angerichtet, als wirkliche Umweltverschmutzung zu stoppen.

Nehmen wir z. B. das Rauchen. Es ist nicht vermessen, wenn ich hier von einem Selbstversuch spreche, Ich bin in einem Raucherhaushalt aufgewachsen. Beide Eltern haben geraucht und beide sind recht alt geworden, obwohl mein Vater seit 1943 an Kriegsverletzungen laborierte, wurde er 79 Jahre alt, meine Mutter wurde 84. Mein Großvater mütterlicherseits wurde 79 Jahre alt, trotzdem er passionierter Zigarrenraucher war. Ich habe mit 12 angefangen zu rauchen (damals war das "cool") und rauche somit bereits seit 67 Jahren, plus 12 Jahren als Passivraucher. Ich trinke täglich mindestens 6 Tassen Kaffee, doch beim Hausarzt war ich zuletzt im Januar 2014 und auch da nicht wegen meinem Allgemeinzustand, sondern wegen einer Fußverletzung, die ich mir wegen eigener Unachtsamkeit zugezogen habe. Mir ist die Verkleidung meiner 300 kg schweren Maschine bei der Garageneinfahrt auf den Fuß geknallt und hat dort Nerven und Blutgefäße durchtrennt, was zu einer eiternden offenen Wunde führte. Eine Untersuchung der Durchblutung durch einen Spezialisten hatte zum Ergebnis, obwohl der zuvor zu Rate gezogene Chirurg gleich auf Raucherbein tippte (dafür hat er sich später entschuldigt), dass diese bis in die Zehenspitzen (des gesunden Fußes) einwandfrei war. Inzwischen ist die Wunde längst völlig verheilt und, wie es scheint, haben sich auch die durchtrennten Adern und Nerven neu gebildet. Daher muss ich wohl extrem krank sein, denn mein Lebensstil und die dennoch bestehende Gesundheit können aus ärztlicher Sicht nur Folge einer noch unbekannten Krankheit sein, oder?

Ich habe meinen eigenen Ernährungsspezialisten und das ist mein Bauch. Wenn er auf etwas Hunger anzeigt, bekommt er es. In der Weihnachtszeit ist das problematisch, denn ich liebe Süßes und da vor allem das Weihnachtsgebäck und das führt regelmäßig zu einer Gewichtszunahme (weil ich einfach nicht widerstehen kann), die ich dann wieder bis zum nächsten Weihnachtsfest abbaue, ohne zu hungern. Ich kaufe keine Fertiggerichte, sondern koche täglich selbst und wenn möglich, verwende ich dazu Bioprodukte. Selbst meine Gewürze kaufe ich auf dem Markt und meinen Salzbedarf decke ich nicht mit dem jodhaltigen Speisesalz der Supermärkte, sondern kaufe Meersalz, auch wenn das erheblich teurer ist. Erbsen- oder Linsensuppe kaufe ich nicht in der Dose, sondern mache sie aus Trockenerbsen oder-Linsen nach altbekanntem Rezept.

Es mag sein, dass mein meine Gesundheit als Folge meines Essverhaltens auf Einbildung beruht (trotz Tabak- und Kaffee-Konsum), aber Einbildung kann durchaus zu positiven Effekten führen, oder ob es doch daran liegt, dass ich kaum Dinge verzehre, die reichlich mit Lebensmittel-Zusatzstoffen angereichert sind? Dass ich selten zum Arzt gehe. hat einen einfachen Grund. Ärzte sind in meinen Augen Unternehmer und Unternehmer sammeln Kunden, damit ihr Unternehmen floriert.

Bereits 2002 warnte Professor Klaus Döner in einem im Ärzteblatt (Ausgabe 10, 2002) veröffentlichten Artikel, dass sich die Medizin in Richtung marktwirtschaftlicher "Ordnung" bewege. Seine Aussage:

    Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können.

Ich habe damals den gesamten Artikel veröffentlicht, weil der hier zitierte Satz von anderen wie ein Vorhaben und nicht wie eine Warnung verstanden werden kann und so auch teilweise verbreitet wurde. Erst nachdem man den Artikel gelesen hat, wird klar, dass diese Aussage als Warnung gedacht ist. Doch wer nimmt heute Warnungen noch ernst? Meine Devise war allerdings schon immer: "Gehe zum Arzt, wenn Du krank sein willst, der findet schon was!"

Ich weiß, das ist eine negative Haltung, aber nach meinem Empfinden ist die Bereitschaft von einem Teil der Ärzte, Hypochonder oder arbeitsunwillige Leute, die vom Arzt nur einen Sonderurlaub verschrieben haben wollen, abzuweisen, im Laufe der Jahre erheblich gesunken. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung , hat aber letztendlich dazu geführt, dass mein Hausarzt gar nicht weiß, dass er mein Hausarzt ist, weil er mich nur alle paar Jahre mal zu Gesicht bekommt.

In diesem Zusammenhang ein Artikel im Focus(5), in dem der seit Jahren propagierte Sinn der elektronischen Gesundheitskarte angezweifelt wird, Zweifel, die ich stets hatte und auch geäußert habe. Auch sollte noch einmal an einen Artikel der FAZ(6) erinnert werden, nach dem der Chef der TK (Techniker Krankenkasse) eingesteht, dass bei den Abrechnungen von Ärzten mit Wissen der Krankenkassen "gemogelt" wird, um den Umsatz zu steigern. Was ich bisher nicht vernommen habe, sind staatliche und/oder justiziable Maßnahmen gegen diesen offensichtlichen Betrug. Wie sagt man so schön? "Die Kleinen fängt man, die Großen lässt man laufen". Würde man diesen Betrug beenden, müssten ja die Krankenkassen u. U. die Beiträge senken und zwar den Teil, an dem die Arbeitgeber nicht (mehr) beteiligt sind. Würde es auch die Arbeitgeber betreffen, würden diese in jedem Fall klagen. Doch dann hätte der TK-Chef vermutlich auch den Mund gehalten.

Fußnoten





(1) Die NZZ-Studie Swiss Propaganda Research
(2) Medien-Navigator Der Medien-Navigator
(3) die Rolle der Nachrichten-Agenturen Der Propaganda-Multiplikator
(4) The American Empire and its Media Vernetzung zu US-Think Tanks
(5) Elektronische Gesundheitskarte! Massive Zweifel an Zukunft der KarteFocus v. 06.08.2017
(6) TK-Chef: Krankenkassen mogeln bei der Abrechnung FAZ v. 09.10.2016