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Erstelldatum: 17.05.2017

Gott und die Welt

Gott und die Welt ist eine Floskel, die verschiedentlich gerne benutzt wird, wenn man über Allgemeinplätze spricht. Reden wir also mal über "Gott und die Welt", im analytischen Sinne. Beginnen wir bei der Welt, lateinisch Terra, der dritte Planet von der Sonne aus gesehen in unserem Sonnensystem, umhüllt von einem Sphärensystem in unterschiedlicher Zusammensetzung, das wir zusammenfassend als Erdatmosphäre bezeichnen.

Die Erde selbst ist ein innen glutflüssiger nicht ganz symmetrisch geformter kugelförmiger Steinklumpen mit mehr oder weniger großen Pfützen auf der Oberfläche, auch Meere oder Seen genannt und einem mittleren Durchmesser von 12.742 km.

Auf der Erde herrscht mannigfaltiges Leben, grob zusammengefasst als Fauna und Flora. Fauna bezeichnet alles, was nicht standortgebunden ist, während die Flora an den jeweiligen Standort gebunden ist (ob das zu 100% stimmt, habe ich nicht überprüft).

Die von mir als Pfützen bezeichneten Ansammlungen sind wasserhaltige Vertiefungen, aber gemessen am Durchmesser der Erde wirklich nur Pfützen.

Warum beschreibe ich das, was man bei Wikipedia und in zahlreichen anderen Büchern und Artikeln genauer und detaillierter nachlesen kann? Das ist einfach zu erklären; "Ich will unsere Sichtweise auf die Dinge durch den Kakao ziehen!"

Erdgeschichte, auf 24 Std. heruntergerechnet
Daten bei Wikipedia geklaut
tatsächlich
bis heute
verstrichene Zeit
[Mio. Jahre]
erdgeschichtliches
Ereignis
(Entstehung der/vonů)
heruntergerechnet
auf einen Tag
verbleibende Zeit
bis Tagesende
Uhrzeit
0,01 (Holozän) Ackerbau und Viehzucht 0,2 s 23:59:59,8
0,19 (spätes Pleistozän) Homo sapiens 3,6 s 23:59:56,4
2 (frühes Pleistozän) Homo habilis 38 s 23:59:22
7 (spätes Miozän) Vormenschen 2 min 15 s 23:57:45
20 (frühes Miozän) Menschenaffen 6 min 23:54
40 (Eozän) >Affen 12 min 23:48
60 (Paläozän) Primaten 18 min 23:42
200 (früher Jura) Säuger 1 h 5 min 22:55
315 (spätes Karbon) Amnioten 1 h 40 min 22:20
360 (spätes Devon) Landwirbeltiere 1 h 55 min 22:05
425 (Silur) Knochenfische 2 h 15 min 21:45
470 (Ordovizium) Wirbeltiere 2 h 30 min 21:30
600 (Ediacarium) Bilateria 3 h 10 min 20:50
1500 (Mesoproterozoikum) Eukaryoten 7 h 17:00
2400 (Neoarchaikum) Photosynthese 13 h 11:00
3800 (Eoarchaikum) Einzeller 20 h 04:00
4570 (Hadaikum) Erde 24 h 00:00

Zunächst, wie ist die Erde überhaupt zu ihrem Wasser gelangt? An dieser Frage rätselt auch die alles wissende Wissenschaft noch immer herum, ob durch Meteoriten oder durch Ausgasung, niemand weiß es wirklich. Diese Frage setzt aber zunächst mal voraus, dass man sich fragt, wie lange dieser Steinhaufen bereits existiert und hier kommt Gott ins Spiel. Der hat 7 Tage gebraucht, um Himmel, Erde, Flora und Fauna zu gestalten, aber wie lange diese 7 Tage dauerten, darüber waren sich die Kirchen nicht so ganz einig. Zwar hat die Kirche (zumindest die römisch katholische) inzwischen auch eingesehen, dass die Erde eine Kugel und keine Scheibe ist, das hat sie (vermutlich widerstrebend, denn eigentlich irrt die Kirche ja nie) im letzten Jahrhundert anerkannt. Allerdings gibt es in den USA (vielleicht auch noch woanders) religiöse Gruppen, die die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht anerkennen und nach wie vor an das Ussher-Lightfoot-Kalendarium(1) glauben. Meiner Kenntnis nach zählt dazu auch der Ex-US-Präsident George W. Bush. Wie das bei den gläubigen Juden oder Moslems ist, vermag ich nicht zu sagen, spielt aber auch keine Rolle, wenn man Kirche und Glauben nicht nur aus der Sicht der Religion allgemein betrachtet.

Nun, da ich doch gerade mal Gott ins Spiel gebracht habe, dazu meine ganz sicher ketzerische Sicht. Unser Planet hat einen mittleren Durchmesser von 12.742 km. Bei diesem Durchmesser und dem sich daraus ergebenden Umfang der Erde sind unsere Meere mit maximalen Tiefen von 11.034 m (Tiefseerinne im Marianengraben im Pazifik) wirklich nicht mehr als eine Pfütze.

Jeder von uns weiß, dass die Mischung aus Feuchtigkeit und Wärme nach einer gewissen Zeit Schimmel verursacht und in diesem Schimmel Bakterien entstehen. Nehme ich also unsere Flora als praktisches Beispiel, ist sie, gemessen an der Größe des Planeten, nichts anderes als ein schimmeliger Film, der sich um die Erde gelegt hat und die gesamte Fauna incl. dem Menschen sind nicht mehr als Bakterien, viel kleiner im Verhältnis gerechnet als die auf unserer Haut. Wenn Forscher Bakterienkulturen zu Forschungszwecken anlegen, mögen sie aus Sicht der Bakterien Götter sein, aber haben Sie mal von einem Forscher gehört, der jede Bakterie seiner von ihm angelegten Bakterienkultur mit Namen kennt?? Haben Sie mal darüber nachgedacht, das, würde man ein Loch quer durch den Planeten in Schulterbreite bohren, könnten sich alle Menschen dieser Erde aufeinander in dieses Loch stecken, aber der unterste (oder oberste, je nach Sichtweise) würde den Rand der anderen Seite nicht erreichen. Und die Bergketten wie der Himalaya, die Anden oder die Alpen sind gemessen am Umfang und Durchmesser der Erde nur Pickel.

Aber wir Winzlinge auf diesem Steinhaufen, genannt Erde, glauben ernsthaft, es gibt da jemanden, der jeden unserer Schritte und Gedanken lenkt oder zumindest beobachtet? Wer schon mal (z. B. bei einer Urlaubsreise) in 10 km Höhe über die Erde geflogen ist, erkennt nur noch farbige Flecken.

Der Homo Sapiens hat im Laufe seiner Existenz schon viele Götter erfunden (die Inder sollen über 1,5 Millionen Götter haben) und viele dieser Götter wurden dann von moderneren Versionen wieder verdrängt (wir hier kennen als alte Götter hauptsächlich die griechischen, römischen und germanischen Götter) und sie alle hatten und haben vor allem die Funktion, Unerklärliches als göttliche Eigenschaft abzutun und mussten (und müssen immer noch) vor allem für die Kriege herhalten, denn der Glaube muss ja verteidigt werden. Und die Vertreter dieser Götter auf Erden, früher mal Schamanen, dann Priester genannt, haben sicherlich (mit sinkender Mehrheit) an die jeweils gültigen Götter geglaubt, aber sicherlich auch das relativ bequeme und beschauliche Leben im Auge gehabt, das ihnen (bis auf wenige Ausnahmen) die Priesterschaft sicherte. Und die mit der Priesterschaft einhergehenden Einengungen? Der Mensch ist immer fähig, diese zu umgehen (das zeigen Fälle in der katholischen Kirche), schließlich gibt es Haushälterinnen und Kinder, wenn man die Sache pauschal angeht, was sicherlich mehrheitlich falsch ist, aber zumindest öfter vorkommt, als der "Glaube" es gestattet. Nicht umsonst gibt es in der katholischen Kirche eine Stelle, die sich um die Fragen der Alimente für die "Erzeugnisse" ihrer Priester kümmert und von pädophilen Priestern war auch schon gelegentlich was zu lesen oder zu hören.

Doch kommen wir zum Homo Sapiens. Er hat sich vom Affen zum Menschen entwickelt, Menschen mit unglaublichen Fähigkeiten, großer Intelligenz und ungeheurem Erfindungsreichtum und er hat eine Sprache entwickelt, um kommunizieren zu können.

Schaue ich auf Syrien (und etliche gleichartige Vorkommnisse der Vergangenheit), scheint es mit der großen Intelligenz doch nicht ganz so weit her zu sein. Sich gegenseitig abzuschlachten, weil gewisse Leute daraus Vorteile ziehen, ist aus meiner Sicht ein Zeichen fehlender Intelligenz, obwohl das, was die Bezeichnungen hergeben, eigentlich eindeutig ist. Es werden auf dem Schlachtfeld Schlachten geschlagen und man schlachtet sich also gegenseitig ab. Warum? Na. weil der andere dort der Feind ist. Warum er der Feind ist, weiß niemand so genau, ausgenommen natürlich, man hat es mehr oder minder sorgfältig erklärt bekommen. Dafür haben die, die der Masse sagen, wo es lang geht, ihre Instrumente, in der Moderne die Presse, den Rundfunk, das Radio und natürlich diensteifrige Geheimdienste und Militärs, wobei die beiden Letzteren gleichzeitig auch die Flüstertüten für die Politiker sind. Ist ein Krieg dann vorbei, wird eine Seite als Sieger ausgerufen. Würde der Bazillus Mensch die graue Masse, die er als Hirn bezeichnet, wirklich nutzen, würde er alle Politiker, Feudalherrscher, Geheimdienstler und "führende" Militärs und wer sonst noch für Kriege verantwortlich ist, zum Teufel jagen oder auch massakrieren, damit auch diese Leute mal verstehen lernen, warum ein Schlachtfeld eigentlich Schlachtfeld genannt wird. Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat eine Gesellschaft einen Krieg gewonnen, weil die Gesellschaft, also deren Menschen, immer die Leidtragenden sind, weil sie ihre Männer/Frauen/Kinder und oft ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben und oft auch selbst erhebliche gesundheitliche Schäden erleiden mussten. Die Masse Mensch verliert IMMER, auch die auf Seiten der angeblichen Sieger. Es gibt keine Sieger, sondern nur Gewinner und das sind nicht, die, die den Krieg austragen und auch nicht die Gesellschaften, die an den Kriegen zwangsweise beteiligt werden. Gewinner sind Einzelne, deren abartiges Verständnis von der Spezies Mensch zu den Kriegen anstiftet.

Eine Verschwörungstheorie!

    Ich werde mal hier eine Verschwörungstheorie aufstellen, die aber durchaus so abgelaufen sein könnte. Wir Deutschen haben ein Trauma, die Nazi-Herrschaft und deren abartige Geschehnisse. Schließlich wurden wir von den Amerikanern befreit und in den Nürnberger Prozessen einige der Hauptverantwortlichen zur Strafe gehängt. Es gab 3 Drahtzieher der Nazizeit, Hitler, Göbbels und Göring. Und dabei fällt mir etwas auf, das nie thematisiert wurde. Von Hitlers Ableben gibt es keine Bilder, von Göbbels Ableben incl. seiner Familie nur ein Foto, das sie nebeneinander liegend zeigt, weil sie sich selbst gerichtet haben und Göring wurde im Gefängnis von einem US-Soldaten eine Spritze zugespielt, mit der er sich selbst richten konnte. Das ist die offizielle Version.

    Was, wenn alles ganz anders war? Uns haben nicht die Amis befreit, sondern die Russen, Die Amis hätte nie in der Normandie landen können, wenn die vorrückende Ostfront der Russen nicht die deutschen Militärs so stark gebunden hätte, dass sie in der Normandie kaum noch Kräfte einsetzen konnte, den Angriff der Amis abzuwehren.

    Dann bin ich auf einen Begriff gestoßen, der es in sich hat, die "Rattenlinie(2)"

    Es ist bekannt, dass es sehr mächtige Menschen in den USA gab (übrigens auch bei den Briten), deren Verhältnis zu den Nazis durchaus nicht abweisend war. Rein theoretisch kann es also sein, dass das, was uns als Ende von Hitler, Göbbels und Göring präsentiert wurde, nichts weiter als gestellte Szenen für die Massen waren, während man diese Figuren über die Rattenlinie nach Südamerika transferiert hat, wie so viele andere Kriegsverbrecher auch.

Sehen Sie, das ist doch mal eine Verschwörungstheorie, die diese Bezeichnung wirklich verdient.

Aber was ist denn diese Masse, diese Gesellschaft wirklich? Im Prinzip nicht mehr als Roboter, die machen, was man von Ihnen verlangt und das, was sie dafür bekommen, sind im Prinzip nur Schmiermittel, damit sie am Laufen bleiben. Eigentlich der ideale Robotertyp, einer, der sich selbst reproduziert und seine Reproduktion auch noch selbst mit allen erforderlichen Grundprogrammen ausstattet, also lesen (erkennen). rechnen (zuordnen), Geschichte (damit er erkennt, dass Dummheit Ewigkeitscharakter hat und Schlachten auch kleingeschrieben werden darf), Besitz (nach dem Motto; Was Dein ist, ist auch mein, doch was mein ist, geht Dich nichts an) und vor allem Gehorsam (die Gott??-gegebene heilige Ordnung hierarchischer Struktur).

Hinzu kommen dann noch einzelne mechanische Fähigkeiten und das alles läuft unter dem Sammelbegriff Bildung.

Ein wenig weniger drastisch, dafür aber sehr humorvoll haben das die Inder in zwei Bollywood-Filmen dargestellt, beide mit dem ausgezeichneten Schauspieler Aamir Khan. Das Thema Gott wird in dem Film PK (andere Sterne, andere Sitten) abgehandelt und das Thema Bildungseinrichtungen mit dem Film 3 Idiots. Beide Filme kann ich nur wärmstens empfehlen.

Doch die Roboter-Bazille Mensch soll sich nun selbst abschaffen, denn die Nutzer dieser Roboter möchten sie durch mechanische Roboter ersetzen und man hat dafür den Begriff Industrie 4.0 geprägt. So richtig verstanden habe ich das bisher ja nicht. Es gab da mal jemanden, der gesagt hat: Autos kaufen keine Autos! Ersetzt man nun den "Roboter Mensch" durch den "Roboter Maschine" , wer kauft dann den ganzen Schrott, den die produzieren? Auch haben diese "Visionäre??" wohl noch nicht so richtig kapiert, dass der Vielzweckroboter Mensch ganz ohne neues oder zumindest durch eine rudimentäre andere Programmierung überall einsetzbar ist und dabei auch völlig frei vom Einsatzstandort genutzt werden kann. Ob man das mechanisch hinbekommt?

Nun ja, der Roboter-Bazillus Mensch hat ja so etwas wie einen Verstand, aber ob er den jemals einzusetzen bereit ist, halte ich für sehr zweifelhaft. Ihm fehlt halt die Gebrauchsanweisung. Denn würde er diesen nutzen, gäbe es keine Kriege, es gäbe keine Armut und es gäbe viel weniger dieser Bazillen, auch wenn das nicht wirklich eine Rolle spielt, denn eigentlich gibt es von allem genug für alle, nur leider keinen und ethisch und moralisch funktionierenden Verteilerschlüssel. Um dahin zu kommen, müsste der Bazillus Mensch seinen Verstand auch wirklich nutzen, alle und zum Wohle aller.

Fußnoten


(1) Datum der Schöpfung (aus kirchlicher Sicht) Ussher-Lightfoot-Kalender
(2) Rattenlinie Wikipedia