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Erstelldatum:13.09.2014

Die Deutschland AG

Im Gegensatz zur im Netz verbreiteten Meinung, Deutschland sei eine BRD-GmbH, die es zwar gibt, aber nur ein kleine Mannschaft mit der Aufgabe ist, dem Bund (und den Ländern?) Kredite zu verschaffen, wurde der Terminus "Deutschland AG" ja auch schon offiziell verwendet. Wikipedia schreibt über diesen Begriff u. a.:

    Mit Deutschland AG wurde bis in die jüngste Vergangenheit ein Netzwerk von Verflechtungen zwischen großen Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen bezeichnet. Dieses Netzwerk beruhte auf gegenseitigen Kapitalbeteiligungen und einer Konzentration von Aufsichtsratsmandaten führender deutscher Manager, Gewerkschafter und Politiker.

Nun schreibt U. Gellermann (Rational Galerie) über die geplante Waffenlieferung an die Kurden: Vor dem Liefern das Gehirn einschalten. Deutsche Waffen und das friedliche Zusammenleben der Völker.

Sein Vergleich: Sagen wir, die Bundesregierung wäre der Handelsvertreter, der Bundestag wiederum sei der Volksvertreter und dem Volk gehöre der ganze Betrieb.

Nun, hier denke ich, ist die Bezeichnung "Deutschland AG" zutreffender. Schauen wir uns eine AG einmal näher an. Besitzer sind die Aktionäre, vergleichbar mit der Bevölkerung. Dann gibt es den Vorstand der AG, der den Weg des Unternehmens bestimmt. Das wäre die Bundesregierung. Das Parlament wäre der Aufsichtsrat und die alle paar Jahre stattfindenden Wahlen wären vergleichbar mit der Hauptversammlung, auf der der Vorstand und der Aufsichtsrat die Aktionäre um Entlastung ersucht.

Dabei gibt es bei den Aktionären die Kleinaktionäre, vergleichbar mit den Wählern und der Belegschaft, von denen sich ein relativ großer Teil nicht um die Hauptversammlung schert (Nichtwähler) und oft den Banken, bei denen sie das Depot haben, ihre Stimmberechtigung überträgt, weil sie ohnehin bei der Hauptversammlung nichts zu melden hätten. Und es gibt die Großaktionäre, vergleichbar mit dem Kapital und der davon ausgehenden Wahlbeeinflussung und dem Einfluss auf die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Hier sind die Banken besonders hervorzuheben, die in der Regel nicht nur Großaktionäre und Mitglieder im Aufsichtsrat sind, sondern zusätzlich auch noch durch die ihnen zugestandenen Stimmoptionen der Depotinhaber die maßgeblichen Instanzen bei der Entlastung des Vorstandes sind. Diese Stimmoptionen vergleiche ich mit den Nicht- oder ungültig-Wählern.

Von Vorständen einer AG wissen wir, dass diese das Unternehmen sehr stringent leiten und dabei keine Rücksicht auf die Belegschaft oder die Kleinaktionäre nehmen. Das ist bei den Aktivitäten der Regierung nicht anders, denn der Aufsichtsrat, hier das Parlament, wird seiner Aufgabe nur in den seltensten Fällen gerecht.

Die "Vorstandsvorsitzende" (Merkel) der Deutschland AG hat nun mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden (Gabriel) die Waffenlieferungen an die Kurden im Irak beschlossen, der Aufsichtsrat hat nach Firmensatzung kein Veto-Recht, wird also lediglich informiert und wird öffentlich ein wenig lamentieren, um die Form zu wahren und damit hat es sich. Ansonsten hat Gellermann natürlich absolut recht.

Und wie das so Standard bei diesem Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschland AG ist, verschwendet man keinen Gedanken daran, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass da nun eine Gruppe, genannt Islamischer Staat, kurz IS, entstehen konnte.

Rückblende: Da gab es die Zeit, als die UDSSR noch existierte und die führte Krieg in Afghanistan, wenn auch nicht sehr erfolgreich. Und die UDSSR war ja das erklärte Feindbild des Westens. Wenn ich Westen sage, meine ich die USA, denn die westlichen Staaten Europas folgen diesem immer noch Wilden Westen ja bedingungslos und haben eine eigene Meinung nur noch dann, wenn die USA das zulässt.

Nun, die Russen waren für die Europäischen Ostblockstaaten das, was die USA für das westliche Europa war und noch immer ist, doch das ist hier unerheblich. Der Krieg gegen Afghanistan war ein Krieg vornehmlich Russlands. Die USA wollte in diesen Krieg nicht direkt eingreifen, aber indirekt schon. Und weil man darauf geeicht war und ist, nach Möglichkeit andere für sich arbeiten zu lassen und man ja einen sehr umtriebigen Geheimdienst mit der Kurzbezeichnung CIA hatte, dazu noch eine saudische Familie mit Namen bin Laden kannte, steinreich und mit guten Geschäftsbeziehungen zu führenden US-Politikern (vor allem zum Bush-Clan) und diese Familie wiederum einen umtriebigen Sohn mit Namen Osama hatte, fragte man ihn, ob er nicht eine Gruppe fanatischer Jünglinge bilden könnte, die den Russen das Leben in Afghanistan besonders schwer machen sollte. Das war die Gründung der Al Qaida, denn dieser junge Osama bin Laden war dazu bereit und die CIA unterstützte diese auf Terror spezialisierte Al Qaida durch Waffenlieferungen und durch Ausbildung intensiv. Die Al Qaida operierte dann in Afghanistan im Sinne der USA auch sehr erfolgreich

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Dann kam der 11.09.2001 und die gleiche Organisation, nämlich die Al Qaida, hatte sich nun gegen ihre Gründer gewendet (wenn man die offizielle Version für bare Münze nimmt und die Al Qaida nicht eine Terrororganisation der CIA war und ist). Zumindest wurde das behauptet. Warum nur? Darüber ist eigentlich so gut wie nichts bekannt. Die USA hatte einen neuen Präsidenten mit Namen George W. Bush den Sohn des Präsidenten, der in seiner Laufbahn schon einmal Krieg gegen den Irak geführt hatte. Papa Bush hatte für diesen 2. Golfkrieg auch mit Beweisen hantiert So mit der auf Wikipedia beschriebenen Brutkastenlüge. Papa Bush hatte auch den kontrollierten Journalismus eingeführt, genannt "Embedded Journalists", eine praktische Angelegenheit, konnte man damit doch verhindern, dass nicht ganz so linientreue Journalisten für die USA peinliche Details veröffentlichten.

Doch zurück zu Bush jr. Der definierte eine "Achse des Bösen" und behauptete, die Länder Nordkorea, Iran und Irak seien mit Terroristen alliiert und rüsteten auf, um den Weltfrieden zu bedrohen. Nun ist es natürlich meine persönliche Sicht, wenn ich meine, er hätte an die erste Stelle die USA setzen müssen. Er wollte vom Kongress die Mittel bewilligt bekommen, um Krieg gegen die "Achse des Bösen" zu führen (deshalb hat er die USA wohl ausgespart, denn man führt keinen Krieg gegen sich selbst). Aber der Kongress wollte nicht. Irgendwie kam (das ist auch meine persönliche Sicht) überraschend die Al Qaida zu Hilfe, kaperte 4 Flugzeuge, lenkte 2 davon in das World Trade Center, eines in den Pentagon und das Vierte stürzte dann irgendwo ab.

Nun gibt es eine Menge Leute, die behaupten, die öffentlichen Erklärungen zu diesem plötzlichen und überraschenden Angriff entbehrten einer gewissen Grundlage, besonders die physikalischen Erläuterungen könnten so nicht stimmen. Hier erteile ich mal Daniele Ganser das Wort, dem Schweizer Historiker, der schon maßgeblichen Anteil an der Aufdeckung der Aktivitäten von Gladio hatte, einer der Al Qaida ähnlichen europäischen Terrorgruppe. Ganser war von der AZK eingeladen worden und hielt dort einen, wie ich finde, interessanten Vortrag über Verdeckte Kriegsführung. Auch das Thema 11.09. spricht er dabei an. Nun wird die AZK ja gerne mit "Verschwörungstheorien" in Verbindung gebracht, aber Daniele Ganser ist alles andere, als ein Verschwörungstheoretiker.

Wie auch immer, Bush jr. muss die Aktion eigentlich sehr gelegen gekommen sein, denn plötzlich flossen die Mittel zur Bewilligung eines Rachefeldzuges (mehr war es nie, denn Krieg gegen eine Terrorgruppe darf nach dem Völkerrecht nicht als Vorwand für den Angriff auf einen Staat als Begründung dienen. Aber das Völkerrecht wird immer dann angeführt, wenn es nützt und ansonsten links liegen gelassen), den er dann in Afghanistan begann und im Irak fortsetzte. Und der so genannte Patriot Act wurde erlassen, mit dem die Rechte der Bürger der USA erhebliche eingeschränkt und die Rechte von Justiz, Polizei und Militär erheblich erweitert wurden.

Dass die Anschläge auf das World Trade-Center eine False Flag-Aktion war, glauben viele, aber nach wie vor gilt dieser Glauben als Verschwörungstheorie. Dass aber die Massenvernichtungswaffen, mit deren Existenz der Krieg gegen den Irak begründet wurde, ist inzwischen bewiesen. Komisch finde ich, dass solche Meldungen nicht unter dem Terminus "Verschwörungstheorie", ja nicht einmal unter dem Terminus "Verschwörung" gehandelt werden. Aber vielleicht ist der Begriff Politik ja nur eine Ableitung von Verschwörung, wenn man mal die häufigen Parallelen betrachtet.

Beide Kriege waren eindeutig völkerrechtswidrig und wenn man sich die Phalanx der "Willigen" ansieht, also Staaten, die diese Kriege mit Truppenkontingenten unterstützt haben, sind das die gleichen Staaten, die derzeit den Begriff "Völkerrecht" in allen Lagen anwenden und immer sind es nur die anderen, die es brechen.

Ob nun Afghanistan oder der Irak, entgegen den westlichen Medien hat man sich mit dieser "Befreiung" dort nicht nur Freunde gemacht, denn egal ob Bomben- oder Panzer-Opfer oder Opfer der Gewaltbereitschaft der eingefallen Soldaten des Westens, sie alle müssen Hass gegen diese kriegsführenden Nationen des Westens empfinden. Denkt man nun an Libyen und Syrien, wird die Zahl derer, die Hass gegen den gesamten Westen empfinden, noch erheblich größer. Und dort, wo die Drohnen der USA so bedingungslos morden und dabei Männer, Frauen und Kinder wahllos abschießen, auch dort entsteht Hass, begründeter Hass. Der Kampf gegen den Terror, den man uns verkauft, erschafft und züchtet den Terrorismus erst. Dabei ist es wahre Ironie, dass die Gruppierungen, die in Libyen und in Syrien vom Westen unterstützt wurden, nun diese beiden Länder als marodierende Banden durchstreifen, sich dabei teilweise der Gruppe IS angeschlossen haben und ansonsten wahllos morden und plündern. Und wir hier im Westen sind entsetzt und blenden dabei völlig aus, dass wir das alles angezettelt haben. Aber nach wie vor führen wir die arabischen Staaten, die diese marodierenden Banden finanzieren und mit Waffen ausstatten, als Freunde. Ich spreche von den Saudis, von Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Dabei wollten wir doch immer nur das Beste. Wir wollten diesen Leuten doch nur unsere christlichen und demokratischen Wertvorstellungen vermitteln. Das ist genau so witzig, wie der junge Mann, der einer alten Frau über die Straße hilft, ohne zu begreifen, dass sie gar nicht auf die andere Seite will.

Hier knüpfe ich wieder an die Deutschland AG an. Unsere Demokratie taugt nicht. Wir sind weder frei noch haben wir Einfluss auf das politische Geschehen. Das Einzige, was sich gebessert hat, heute dürfen wir offiziell Kritik üben, weil die Herrschenden wissen, dass sich dadurch nichts ändert. Was wir haben, ist ein leicht verändertes Feudalsystem, in dem lediglich die Feudalherren durch das Kapital, die Börse, die Konzerne und die Banken die Kaiser, Könige, Großfürsten und Fürsten der früheren Zeit ersetzt haben. Bei den Bürgern gibt es heute vielleicht mehr Kritiker, aber eine Mehrheit ist geblieben, was sie seit hunderten von Jahren waren: "Untertanen". Sie begreifen es nicht oder wollen es nicht begreifen, dass sie Teil der Politik sind, dass ihre Meinung, das ginge sie nichts an oder der berühmte Ausspruch: "Ich kann ja ohnehin nichts machen" einfach falsch ist. Mit ein wenig eigenständigem Denken müssten eigentlich alle erkennen, dass sie selbst permanent Politik betreiben, denn jeder Familienverband ist ein politisches System in sich, mit einer eigenen Finanzpolitik, Familienpolitik, Gesundheitspolitik einer eigenen Außenpolitik, ja sogar mit einer eigenen Verteidigungspolitik (im Verhältnis zu Nachbarn).

Und noch etwas hat sich geändert, die Propaganda. Früher reichte die Presse als Propaganda-Medium aus. Heute ist das schwieriger, weil jedes Presseorgan im Normalfall auch Kommentarfunktionen für die Leser hat. Entweder werden hier nun kritische Kommentare zensiert, was bei WELT und Focus besonders häufig der Fall ist (bei BILD wird das wohl auch so sein, aber die lese ich aus Prinzip nicht). die FAZ hat die Kommentarfunktionen inzwischen bei bestimmten Artikeln deaktiviert, die Süddeutsche zensiert eher selten, die ZEIT dafür sehr oft und der Spiegel und der Tagesspiegel lassen auch die meisten kritischen Kommentare zu. Dafür gibt es dann aber Leute, die innerhalb dieser Leserkommentare nahezu jeden kritischen Kommentar mit Antithesen im Sinne des Artikels überziehen, dabei darauf verzichten, nachweisbare Fakten zu bringen und stattdessen versuchen, den Schreiber eines Kommentars zu diskreditieren. Sie schreiben selten eigene Sichten, sondern zumeist nur Antworten mit mehr oder weniger diskreditierenden Vorwürfen an den eigentlichen Kommentator und endlosen Wiederholungen publizistischer Aussagen.

Es ist traurig, zu sehen, wie die Westpropaganda wirkt. Etliche Kommentatoren sehen die NATO als Heilsbringer. Offenbar haben sie sich nie genauer angesehen, wie die Nato aufgestellt ist. Sie ist ein US-Militärbündnis mit einer europäische Vasallenarmee der USA und der Briten.

Ein Blick zurück. Russland hat bei der Auflösung des Warschauer Pakts und der Wiedervereinigung sämtliche Truppen aus Deutschland abgezogen, anders als die Westalliierten, die inzwischen Deutschland als Koordinationsbasis für ihre Drohnenmorde nutzen und uns geheime Verträge aufgezwungen haben.

Was derzeit im Osten passiert, ist von langer Hand im Westen vorbereitet worden. Der Störfaktor Putin wird hier bereits seit einigen Jahren diskreditiert und zwar auf primitivste Art wie z. B. mit nacktem Oberkörper zu Pferde. Solche Bilder könnten Paparazzi in ganz Europa von unseren Politikern zu Hauf schießen. Dann Chodorkowski, den man als Opfer hinstellte, obwohl selbst der Europäische Gerichtshof die Verurteilung als rechtens ansah. Dann die "Systemkritikerinnen" Pussy Riot, hier als Aktionskünstlerinnen verkauft, die für diese Aktionskunst in Deutschland schon viel früher in den Knast gewandert. Während der olympischen Spiele in Sotchi wurde alles getan, das negative Bild Putins zu vertiefen, obwohl dessen Vorbereitung der Spiele nicht anders verlief, als in allen anderen Staaten zuvor.

Dass das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine diese zerreißen würde, wurde von der langjährigen ARD-Korrespondentin Dr. Krone-Schmalz bereits zum Ausdruck gebracht. Dass es in Wahrheit um die Ausbreitung der NATO geht, wurde bereits 2010 in der Süddeutschenklar zum Ausdruck gebracht. Denkt man darüber nach, dann ist das geplante Assoziierungsabkommen nur ein neuer Weg, die NATO-Implementierung an den Grenzen Russlands auszuweiten. Beim Georgien-Konflikt hat das nicht funktioniert, also hat man nun die Ukraine mit diesem Abkommen geködert und als der Präsident dann doch lieber mit Russland zusammengehen wollte, wurde er mit intensiver Hilfe des Westens aus dem Amt geputscht. Es war ein Putsch, was immer die westliche Presse auch schreiben mag, denn nach der Verfassung der Ukraine war das zuvor eigeleitete Amtsenthebungsverfahren gescheitert.

Inzwischen wurde die Putin-Hetze auf die Spitze getrieben. Ob nun der Abschuss der MH17 oder die von der NATO behauptete Sorge der baltischen Länder, Putin wolle dort einmarschieren, das kann man fast täglich in der Presse lesen, oft verbunden mit Kommentaren des Nato-Generalsekretärs Rasmussen, aus meiner Sicht ein Kriegstreiber übelster Sorte. Wie weit die Medienhetze geht, konnte man an den Pressemeldungen erkennen, die über den Separatisten geschrieben wurden, der "einen Teddybären als Trophäe aus den Trümmern der MH17 triumphierend in die Höhe hält". Dass das reine Hetze war, beweist ein Video auf YouTube, das beweist, dass der Soldat von den Presseleuten aufgefordert wurde, den Teddy in die Höhe zu halten und naiv genug war, das zu tun. Anschließend legte er den Teddy wieder zu Boden und bekreuzigte sich (Medienhetze). Ein automatisch folgendes Video weist weitere Medienlügen nach.

Warum geht es wirklich? Die USA beherrschen seit Jahrzehnten den gesamten Welthandel durch die Bindung an den Dollar. Nun wenden sich einige Staaten (BRICS-Staaten) davon ab und gründen eine eigene Weltbank. Dazu gehören China und Russland sowie einige südamerikanische Staaten. Für die USA bedeutet das die absolute Pleite, weil dann die gehorteten Dollarmilliarden in den BRICS-Ländern nicht einmal mehr das Papier wert sind

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Darum geht es. Der Osten muss destabilisiert und ein Europäisch-Asiatischer Anschluss verhindert werden. Hilfreich dabei ist, dass die Gruppe "Islamischer Staat" offenbar großen Zulauf erhalten hat. Warum wohl? Unter diesen Zuläufern dürften sich nicht nur die religiös-fanatischen Jünglinge der von der CIA gegründeten Al Qaida befinden, die nach dem Abzug der Russen aus Afghanistan von der CIA fallengelassen wurden, sondern auch viele Menschen, die dank westlich motivierter Kriege und westlich begangener Kriegsverbrechen ihre Angehörigen verloren haben oder auf andere Art und Weise gedemütigt wurden (Beispiel Ghuraib) und nun Rache üben wollen.

Wir werden mit Hilfe unserer Politiker von unseren "transatlantischen Freunden" missbraucht und wenn es kracht, sind wir die Leidtragenden und die USA sammeln dann wieder die Scherben ein und spielen sich als Befreier auf. Dass ausgerechnet einer der wichtigsten Männer des Council on Foreign Relations Kritik an der US-Politik betreibt, kann ich nur insofern verstehen, dass die Sanktionspolitik der USA auch der Wirtschaftspolitik der USA erheblich schadet und der Council on Foreign Relations ist nun mal ein Think-Tank der größten Wirtschaftsunternehmen, bzw. deren Manager der USA.