| Navigation aus Navigation an | Erstelldatum: 14.04.2011 | ||
Sozialwahl 2011
Bei den letzten Sozialwahlen betrug die Wahlbeteiligung 30,8% und das ist aus meiner Sicht zu wenig, deshalb dieser Beitrag. Eine Wahlempfehlung spricht der 2. Vorsitzende der ADG, Otto W. Teufel aus. Herr Teufel ist mir als unermüdlicher Streiter für die Rechte der Rentner bekannt, weshalb ich sein diesbezügliches Schreiben hier anfüge. Als Information noch, Otto W. Teufel hält einen Vortrag in Worms, Termin ist der 03.05.2011 um 19:30 Uhr, 12 Apostel in der Alzeyer Str. 31, 67549 Worms. Wenn möglich, werde ich nach Worms fahren und mir den Vortrag anhören. Vielleicht ergibt sich für mich dann auch die Möglichkeit, ein paar Gedanken mit Herrn Teufel auszutauschen. Doch nun zur Wahlempfehlung von Otto W. Teufel: Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, In den kommenden 14 Tagen werden Sie von der Deutschen Rentenversicherung die Briefwahl-Unterlagen für die Sozialwahl 2011 erhalten. Mit der Teilnahme an der Wahl können Sie die Zusammensetzung der Vertreterversammlung für die nächsten 6 Jahre bestimmen, genauer gesagt die 15 Vertreter der Versicherten. Bei der DRV Bund stellen sich dafür insgesamt 14 Listen zur Wahl. Aus den Wahlzetteln geht hervor, dass die meisten Listen Listenverbindungen mit anderen eingehen. Mit diesen Listenverbindungen soll erreicht werden, dass nicht zu viele Stimmen verloren gehen. Die ADG empfiehlt nach interner Diskussion ihren Mitgliedern und Freunden, ihre Stimme der Liste 3, der Liste 7 oder der Liste 8 zu geben. Liste 3 ist die TK-Gemeinschaft, eine unabhängige Versichertengemeinschaft der Techniker Krankenkasse. Diese Liste gibt u.a. das Ziel aus, dass alle versicherungsfremden Leistungen aus Steuermitteln zu erstatten sind. Liste 7 ist die Barmer-GEK-Gemeinschaft, eine gewerkschaftsunabhängige Interessenvertretung für Versicherte und Rentner. Auch diese Liste gibt als Ziel aus, dass die versicherungsfremden Leistungen voll aus Steuermitteln zu erstatten sind. Liste 8 ist die Liste der IG Metall. Diese Liste verspricht die Überwachung des sorgsamen Umgangs mit den Versichertenbeiträgen. Von diesen drei Listen versprechen wir uns die größte Unabhängigkeit vom öffentlichen Dienst. Wir beabsichtigen auch, nach der Wahl alle gewählten Vertreter anzuschreiben und auf die Problematik der versicherungsfremden Leistungen hinzuweisen. Wir wollen diese Vertreter auffordern, von der DRV endlich die nachvollziehbare jährliche Ausweisung der versicherungsfremden Leistungen und den vollen Ausgleich dieser Leistungen vom Gesetzgeber zu verlangen. Dabei werden wir die Vertreter darauf hinweisen, dass sie sich bei Nichterfüllung dieser Aufforderung unserer Meinung nach der Beihilfe zur Untreue nach § 266 StGB schuldig machen. Wir bitten Sie, nehmen Sie an der Wahl teil und wählen Sie eine Liste, die eine größtmögliche Unabhängigkeit vom öffentlichen Dienst erwarten lässt. Bitte ermuntern Sie auch Ihre Freunde und Bekannten, in unserem gemeinsamen Interesse an der Wahl teilzunehmen. Mit freundlichen GrüßenAktion Demokratische Gemeinschaft e.V. München
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